OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Die Auswirkungen dieses Wetterphänomens zwingen dazu, konsequent in den Vorsorgemaßnahmen und stets informiert zu sein Photo: Juvenal Balán

Nach der relativen Ruhe, die in der Regel den Monat Juli prägt, gibt es im August für gewöhnlich einen merklichen Anstieg in der Häufigkeit, mit der in unserer Region, dem tropischen Atlantik, dem Golf von Mexiko und der Karibischen See, zyklonische Organismen auftauchen.

Dies gilt vor allem für die zweite Monatshälfte wie übrigens auch für die erste Hälfte des Septembers; besagter vierwöchiger Abschnitt bildet erfahrungsgemäß die Phase der größten Aktivität der Saison.

Erwähnt sei hier der Rekord an Wirbelstürmen mit Namen innerhalb eines Monats. Im September 2002 und im August 2004 gab es ihrer jeweils nicht weniger als acht. Im August der Jahre 1933, 1935 und 2012 zählte man je sieben.

Die hauptsächliche Zone für die Entstehung tropischer August-Hurrikane liegt zwischen den Küsten Westafrikas und dem Bogen der Kleinen Antillen. Fast immer beschreiben Zyklone eine mehrtägige Route nach West oder Nordwest und dort dringen einige von ihnen in den Osten der Karibik ein und arbeiten sich weiter vor bis zur Halbinsel von Yucatán, während andere über Puerto Rico und die Dominikanische Republik hinweggehen und schließlich Kurs auf die Bahamas nehmen. Beide Routen können, abhängig von der Entfernung der Hurrikane, direkt oder indirekt Auswirkungen auf den kubanischen Archipel haben.