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Photo: Marcelino Vázquez

„Er steht nicht auf der Tribüne, sondern ist sehr nah an uns dran, teilt mit uns Werte, die notwendig sind, um den Herausforderungen von heute und morgen gerecht zu werden“, sagte der kubanische Kulturminister gestern bei der Einweihung der Ausstellung Fidel, intimes Porträt am Sitz des ALBA-Kulturhauses in Havanna.

Auf der oberen Etage der Einrichtung sind zwölf Bilder von Alex Castro zu sehen, die bedeutende Momente der Kontakte des Führers der kubanischen Revolution mit Persönlichkeiten der Politik und Kultur in seinem letzten Lebensjahrzehnt widerspiegeln.

Durch die Fotografie tritt der Betrachter in das Umfeld des Staatsmannes ein, der niemals aufgehört hat, die ethische und intellektuelle Autorität auszuüben, die von seiner Erfahrung und seinem persönlichem Beispiel ausging.

Alex konjugierte seine Erfahrungen als Fotojournalist und künstlerischer Fotograf und schuf durch das Prisma einer besonderer Sensibilität und des Pflichtgefühls visuelle Zeugnisse von großem historischem und menschlichem Einfluss.

Chávez, der venezolanische Führer, der beste Freund; García Márquez und seine Frau Mercedes, Frei Betto, Lula, Dilma, Cristina und Evo stehen in der geistigen Nähe von gemeinsamen Ideen und Träumen im Dialog mit Fidel.

Andere Bilder zeigen den Respekt, die religiöse Führer einem Mann zeugen, der seine besten Anstrengungen in den Dienst des Sieges der Gerechtigkeit, der Wahrheit und der Rettung der menschlichen Gattung stellte.

In verschiedenen Porträts ist die humanistische Berufung desjenigen zu erkennen, der glaubte, dass es möglich und notwendig ist, unermüdlich für die Transformation der Wirklichkeit zu kämpfen.

Alex Castro dankte denen, die zur Verwirklichung der Ausstellung beigetragen haben, und erklärte seine Absicht, die Vitalität eines Beispiels immerwährender Relevanz und Inspiration zu präsentieren.

Teresa Domínguez, die amtierende Vorsitzende des Nationalrates für Bildende Künste, betonte, dass die Ausstellung eine Hommage der kulturellen Einrichtungen und der künstlerischen Bewegung an den Comandante aus Anlass des 91. Jahrestags seiner Geburt sei.