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PINAR DEL RÍO – Über 4 200 Familien der Provinz Pinar del Río mit der Erteilung von Zuschüssen für den Bau und und die Reparatur von Wohnungen unterstützt worden, seitdem im Jahre 2012 dieses Programm ins Leben gerufen wurde.

Im Kontext der Feierlichkeiten zum 26. Juli im Territorium, dessen Nationaler Festakt in dieser Provinz stattfinden wird, sind auch weiter große bauliche Aktionen im Gange, darunter das Wohnungsbauprogramm, das mit besonderer Anstrengung ausgeführt wird.

Seitdem zwischen 2002 und 2008 mehrere Hurrikans die Provinz heimgesucht hatten, wurden von den Gemeindeverwaltungsräten insgesamt über 222,8 Millionen Peso an Zuschüssen zum Wohnungsbau vergeben.

Oscar Yumar Alfonso, Direktor der Wohnungsverwaltung des Territoriums, erläuterte Granma, dass dank dieser Politik eine große Anzahl an Schäden behoben werden konnten, die durch die Wetterunbilden entstanden waren und dem Wohnungsbau ein starker Impuls verliehen wurde.

Die örtliche Herstellung von Baumaterial diente dem Zuschussprogramm als Stütze. Photo: Jaliosky Ajete Rabeiro Photo: Granma

Wie er erklärte, werden gegenwärtig mittels der Zuschüsse und des Eigenbaues doppelt soviel Wohnungen fertiggestellt wie im staatlichen Wohnungsbau.

Jorge Luis Salas, stellvertretender Vorsitzender des Provinzverwaltungsrates, wies darauf hin, dass dies ein Beweis für den humanistischen Charakter der Revolution sei, und dafür, dass wie es Armeegeneral Raúl Castro Ruz ausdrückte, in unserem Land niemand hilflos sei.

Allein im Jahre 2016 wurden über das Zuschussprogramm etwa 58 Millionen Peso an insgesamt 967 Familien vergeben und für 2017 ist eine ähnliche Zahl vorgesehen.

Der Vertreter stellte fest, dass seit dem Durchzug der Hurrikans Isidore und Lili im Jahre 2002 bis zu Gustav und Ike im Jahre 2008 die Wohnsubstanz von Pinar del Río über 163 700 Schäden zu vermelden hatte, von denen inzwischen über 92 % beseitigt worden sind.