OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Foto: Lisandra Cardoso

Durch einen Beschluss des Nationalrates für Vermögen wurde soeben das Netz der Museen für Naturgeschichte gebildet, dessen Ziel in der Verbreitung der wertvollen Kenntnisse besteht, die in den jeweiligen Einrichtungen zu diesem interessanten Thema aufbewahrt werden.

Dr. Esther Pérez Lorenzo, Direktorin des Nationalmuseums für Naturgeschichte Kubas, erklärte Granma, dass seine Bildung der Zweckmäßigkeit geschuldet ist, eine allgemeine Erfassung aller im Land existierender Sammlungen vorzunehmen, die mit den Naturwissenschaften in Verbindung stehen, um genau feststellen zu können, über wieviele Exemplare sie verfügen, wo sich diese befinden, welche die bedeutendsten sind und welchen Zustand der Erhaltung sie aufweisen.

Ebenso wird das Netz eine ständige Verbindung zwischen den Einrichtungen herstellen und durch die Digitalisierung der in ihnen enthaltenen Fonds einen größeren öffentlichen Zugang zur Information gewährleisten, die den Ursprung des kubanischen Archipels und die Vielfältigkeit seiner Tier- und Pflanzenwelt, die Evolution des Lebens auf der Erde, ausgestorbene Arten und unser Klima in der Vergangenheit behandelt, um nur einige Beispiele zu nennen.

Unter den im Netz erfassten Einrichtungen sind die Museen Tranquilino Sandalio de Noda aus Pinar del Río, Tomás Romay aus Santiago de Cuba, Antonio Núñez Jiménez aus der Insel der Jugend und Joaquín Fernández de la Vara aus Gibara in Holguín.

Die offizielle Präsentation des Netzes erfolgte auf dem VI. Symposium der Museen für Naturgeschichte innerhalb der XI. Internationalen Konvention über Umwelt und Entwicklung, die heute in Havanna beendet wird.