OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Juvenal Balán

In einem freizeitlichen Ambiente Kinder, Jugendliche und Heranwachsende erziehen mit einem Angebot an Aktivitäten, die zu ihrer kognitiven und spirituellen Entwicklung beitragen unter Verwendung der Ressourcen, über die die edukativen Einrichtungen verfügen, stellt die Priorität des Bildungsministeriums (Mined) für diesen Sommer dar.

Die zentrale Veranstaltung zur Eröffnung der Sommersaison wird heute im Kreis Rodas in der Provinz Cienfuegos stattfinden, erklärte gegenüber Granma Victoria Velázquez López, Leiterin der Abteilung für künstlerische Erziehung im Mined und fügte hinzu, dass es 1.785 edukative Einrichtungen im Land gebe.

Überdies öffneten Sporteinrichtungen, Schulbibliotheken, Computerräume, davon 427 mit Konnektivität, und Hörsäle zur Vorführung von audiovisuellem Material ihre Tore für die Studenten. In diesem Zusammenhang spiele, wie Velázquez López ausführte, das Unternehmen für Informatik und Audiovisuelle Medien (Cinesoft) eine entscheidende Rolle wegen der Inhalte, die es den edukativen Zentren zur Verfügung stelle.

Außerdem seien für über 140.000 junge Pioniere, die in den Pioniereinrichtungen, den Pioniercamps und Pionierpalästen willkommen geheißen würden, zirka 7.000 Führungen vorgesehen.

Um diese und andere Aktivitäten zu gewährleisten, stünden in besagtem Zeitraum 30.495 Dozenten und Fachkräfte, Bibliothekare, Sport- und Informatiklehrer sowie Kunstpädagogen zur Verfügung – letztere mit besonderem Schwergewicht auf den Kulturkrieg ausgerichtet, dem Kinder ohne familiale Unterstützung ausgesetzt sein werden.

„Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Kindergärten für Kinder berufstätiger Mütter während der Monate Juli und August in Funktion bleiben, in denen die Bildungsassistenten eine so bedeutsame Rolle spielen.“ Darüber hinaus stünden in diesem Jahr für die Kinder von Müttern, die in prioritären Bereichen arbeiten, 170 Halbinternate zur Verfügung. Ausnahmen bildeten die Provinzen Sancti Spiritus, Villa Clara, Artemisa und Mayabeque.

Große Akzeptanz in der Bevölkerung genießen auch die Sommerkurse, in diesem Jahr 925 an der Zahl, bei denen es z.B. um Ökonomie, Industrie, Transport, Dienstleistungen, Informatik und Landwirtschaft geht. Velázquez López merkte an, dass auch Sprachkurse angeboten würden, besonders in Englisch, Französisch und Portugiesisch, wofür 82 Sprachschulen und eine Vielzahl angrenzender Klassenzimmer im ganzen Land bereitstünden.

Eine weitere Priorität sei die Stimulation der in diesem Sektor Tätigen. Laut Velázquez Lopez „ist in diesem Jahr eine große Anstrengung unternommen worden, um sicherzustellen, dass die Lehrer Reisen an den Strand unternehmen, Gastronomie- und Landwirtschaftsmessen besuchen, Reservierungen auf Campingplätzen, in Restaurants, Diskotheken und Sommerhäusern erhalten. Die Provinzen, die sich mit einer größeren Anzahl von Optionen für die Dozenten hervorgetan haben, sind Guantánamo, Holguín, Las Tunas, Camagüey, Ciego de Ávila, Matanzas, Havanna und Mayabeque“. (…)

Die Assoziation der Pädagogen in Kuba wird ihrerseits nach Worten ihres Präsidenten Gilberto García Batista in allen Provinzen des Landes das Kolloquium „Besser lernen“ für Aktivitäten durchführen, die Erholung und Wissenszuwachs miteinander verbinden.

“Dies vor allem mit dem Ziel, eine bessere Haltung dem Leben, dem Zusammenleben in der Familie gegenüber an den Tag zu legen. Es wird auch Klassen in Kunsthandwerk geben und der 23. August wird der außergewöhnlichen kubanischen Pädagogin Leonela Relys gewidmet sein, der Erfinderin der Alphabetisierungsmethode >Yo, si puedo<.“