OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
María del Carmen Ariet und Jorge González Pérez erzählen von ihren Erlebnissen Vallegrande. Photo: Ángel Freddy Pérez Cabrera

SANTA CLARA - Zwanzig Jahre nach der ausgedehnten und schwierigen Suche, des Auffindens und der Identifizierung der sterblichen Überreste Ches und seiner Kampfgefährten der Guerrilla, eine Arbeit, die vom Leiter der Gruppe in Bolivien Dr. Jorge González Pérez als ein Ruhmesblatt der kubanischen Wissenschaft bezeichnet wurde, kamen Studenten, Mitarbeiter und Forscher diverser Disziplinen im Sitz des Provinzkomitees der Partei zusammen, um sich dieses denkwürdigen Augenblicks zu erinnern.

Eine der Zeuginnen dieser außerordentlichen Ereignisse war Dr. María del Carmen Ariet García, die während des Kolloquiums auf die Einzelheiten der ausgedehnten Forschung einging, die schließlich mit dem Auffinden der Gebeine der Mehrheit der in Bolivien gefallenen Guerrilleros zum Abschluss kam.

Dr. González Pérez erklärte vor dem Plenum, dass der erfolgreiche Abschluss jenes Prozesses nicht auf Zufall oder Improvisation beruht habe, sondern nur durch eine sorgfältige Erfassung von Daten, durch Analyse und Interpretation von Informationen, die bei den Jahre zuvor durchgeführten historischen Untersuchungen gesammelt worden waren, möglich wurde.

Er betonte auch das Verlangen Fidels, Raúls und der Führung der Revolution diese Söhne, die in Erfüllung einer internationalistischen Mission ihr Leben verloren haben, ins Vaterland zurückzuführen, genauso wie dies auch 1989 mit der Operation Tributo geschah, als die bei der Befreiung Afrikas gefallenen Kubaner nach Kuba zurückgebracht wurden.

Dr. Ariet García erzählte den Anwesenden von jenen Tagen in Vallegrande und von all den Anstrengungen der CIA und der US-Regierung , die Aufmerksamkeit vom wichtigsten Ziel, dem Auffinden der sterblichen Überreste, abzulenken.

Sie hätten nur einen relativ kurzen Zeitraum für die Suche zur Verfügung gehabt und das ganze Kollektiv sei von dem Wunsch beseelt gewesen, Fidel und dem kubanischen Volk das zu geben, was sie seit langem erhofft hätten und dies vor allem in dem Jahr, in dem sich der Todestag von Che und seiner Kampfgefährten zum 30. Mal jährte.