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Photo: Anabel Díaz

PINAR DEL RÍO – Mit einer Säuglingssterblichkeit von 1,9 pro 1 000 Lebendgeborenen hält Pinar del Río auch während des Jahres 2017 die besten Ergebnisse des Landes bei diesem wichtigen Gesundheitskennwert.

Diese Zahl beinhaltet desweiteren eine Verbesserung im Vergleich zu den Ergebnissen des Vorjahres (2,1), die damals einen Rekord für die Provinz darstellte, wo vor dem Sieg der Revolution die Säuglingssterblichkeit auf mindestens 60,5 geschätzt wurde.

María Teresa Machín, Leiterin des Mutter-Kind-Programms (PAMI) im Territorium, versicherte gegenüber Granma, dass dies nur möglich gewesen sei dank der unausgesetzten Arbeit des medizinischen Primärversorgungssystems, das die Familienärzte und –krankenschwestern, die Kinderärzte, Klinikärzte und Geburtshelfer der Gruppen der gesundheitlichen Grundversorgung, die sechs Heime für werdende Mütter der Provinz und das Netz der medizinischen Genetik in sämtlichen Gemeinden umfasst.

Hinzu komme die adäquate Integration der Sekundärversorgung, wo die Leistungen der Neonatologie des Krankenhauses Abel Santamaría und der Intensivstation des Kinderkrankenhauses Pepe Portilla wesentlich seien.

«In unserer Provinz verfügen wir außerdem über eine wichtige Stärke, die in der Bank für menschliche Milch besteht, welche den frühgeborenen Kindern oder jenen mit Untergewicht zugute kommt, die von ihren Müttern nicht gestillt werden können», fügte sie hinzu.

Die Direktorin des PAMI hob hervor, dass in den letzten fünf Jahren die Kindersterblichkeit in Pinar del Rio ständig abnehme und bereits zweimal die niedrigste im Land gewesen sei.

Bei über 2 500 Geburten seit dem Monat Januar gebe es sieben Gemeinden der Provinz, bei denen dieser Kennwert Null beträgt. Die Müttersterblichkeit stehe ebenfalls weiter bei Null.