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Die Außenminister Kubas und Neuseelands kamen am Dienstag zu einem Treffen zusammen. Photo: Yaimí Ravelo

Kuba misst den Beziehungen zu Neuseeland, die auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt beruhen, große Bedeutung bei, bekräftigte gestern der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez bei einem Treffen mit seinem Amtskollegen aus Neuseeland Gerry Brownlee.

Er erklärte, dass beide Inseln in den letzten Jahren in Bereichen wie Viehzucht, Kultur, Biotechnologie und im akademischen Austausch zusammengearbeitet hätten und dass weitere Dreiecksprojekte mit anderen Pazifikstaaten bestünden.

Der neuseeländische Außenminister seinerseits hob die führende Rolle Kubas in der Region und auch auf internationaler Ebene hervor und betonte, dass er an die Chancen glaube, die diese bilateralen Beziehungen eröffneten.

Brownlee war der Meinung, dass beide Inseln ihre Zusammenarbeit bei der Landwirtschaft ausbauen sollten. „Wir sind der Auffassung, dass die Inselstaaten, die von der Landwirtschaft abhängig sind, sich gegenseitig helfen sollten“, sagte er.

Er dankte auch für die Unterstützung Kubas bei der Kandidatur Neuseelands als nicht ständiges Mitglied des UNO-Sicherheitsrats und für die Gelegenheit Kuba das erste Mal zu besuchen.

Kuba und Neuseeland nahmen am 7. Februar 1999 diplomatische Beziehungen auf.