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Das Gran Hotel Manzana Kempinski. Photo: Jorge Luis González

Als Ausdruck des Interesses der kubanischen Tourismusindustrie, immer anspruchsvollere Märkte zu erobern und den Ansprüchen qualitativ hochwertiger Serviceleistungen gerecht zu werden, wurde am Mittwoch im Herzen von Havanna das Gran Hotel Manzana Kempinski eröffnet, das erste kubanische Fünf Sterne Plus Luxushotel.

Nach den Worten von Manuel Marrero Cruz, Minister für Tourismus (Mintur), ist dieses Gebäude mit 246 Zimmern das erste einer Gruppe von Luxushotels, die gegenwärtig im Land errichtet werden, um das kubanische kulturelle und historische Erbe zu zeigen.

Die Nachfrage nach dieser Art von Leistungen sei gewachsen und man habe sich vorgenommen, ihr zu entsprechen. Deshalb werden gegenwärtig in alles Städten des historischen Erbes Einrichtungen dieser Art errichtet. Diesbezüglich nannte er die Beispiele Viñales, Santa Clara, Trinidad, Cienfuegos, Holguín, Gibara, Santiago de Cuba und Baracoa.

Das Gran Hotel Manzana Kempinski. Photo: Jorge Luis González

In Havanna, führte er aus, das über mehr als 12 000 Zimmer verfügt, gehören nur die Hälfte der Hotels der Fünf oder Vier Sterne Kategorie an. Daraus folge, dass es eine Nachfrage an Hotels der gehobenen Kategorie gebe, die befriedigt werden müsse. Im Hotel Gran Manzana, das vom international anerkannten Unternehmen Kempinski betrieben wird, kommen die modernsten Technologien zur Anwendung und die Werte des baulichen Kulturguts wurden umfassend genutzt.

Wie Marrero Cruz ausführte, werde der Umstand, über Hotels wie dieses zu verfügen, die Einreise von neuen Kundensegmenten ermöglichen und aus Kuba ein viel vollständigeres Tourismusreiseziel machen.

Während der Einweihung hob Dr. Eusebio Leal Spengler, Stadthistoriker von Havanna, die Fertigstellung dieses Bauwerkes hervor, genau im einhundertsten Jahr der Errichtung dieses Gebäudes, und inmitten eines Kontextes, in dem die Restaurierung anderer Gebäude öffentlichen Charakters wie des Gran Teatro de La Habana Alicia Alonso, des Teatro Martí, des Capitolio und weiterer die Aufmerksamkeit erregt habe.

Markus Semer, Vorstandsvorsitzender von Kempinski, führte seinerseits aus, dass es sich um einen sehr bedeutsamen Moment für sein Unternehmen handele, nachdem es über mehrere Jahre hinweg nicht auf dem amerikanischen Kontinent vertreten gewesen sei. «Der Markt ist bereit für ein Luxushotel wie dieses. Mit einer Kollektion von Bars und Restaurants von hohem Standard, im zeitgenössischen Stil, wird dies die Heimstatt für die anspruchsvollsten Kunden sein».