OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Als Unterzeichnerin des Übereinkommens von Wien und des Protokolls von Montreal arbeitet Kubaseit über 20 Jahren an der progressiven Reduzierung der Substanzen, die die Ozonschicht schädigen, eine Arbeit unter der Leitung der Technischen Abteilung für Ozon des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Umwelt.

Zu den wichtigsten Ergebnissen zählt die Beseitigung von Methylbromid in der Landwirtschaft, wo dies nicht mehr als Pestizid beim Tabaksaatbett oder in geschützten Gemüsekulturen, Zierpflanzen und Kaffeeschulen verwendet wird.

Dadurch wurde die Einführung von alternativen biologischen Methoden zur Schädlingsbekämpfung und der Schwimmträgertechnologie um die Setzlinge vor dem Angriff von Pilzen und anderen schädlichen Mikroorganismen zu bewahren, gefördert. Methylbromid wurde auch nicht mehr bei der Reinigung von Silos und Lagerhäusern und Einrichtungen der Mühlenindustrie eingesetzt.

Ebenfalls hervorzuheben ist die völlige Abschaffung der Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) bei der Kühlung sowie bei der Herstellung von pharmazeutischen und industriellen Aerosolen. Hinzu kam die Ausbildung Tausender Techniker und Mechaniker in diesen neuen Praktiken.

Zur Zeit ist ein wesentlicher Teil der nationalen Anstrengungen auf diesem Gebiet auf die allmähliche Abschaffung der Chlorkohlenwasserstoffe (CKW) gerichtet, die in großem Rahmen bei der industriellen Kühlung eingesetzt werden und die außer dass sie die Ozonschicht angreifen, auch die Erderwärmung begünstigen.

Dazu wurde bei fünf Unternehmen, die Polyurethan-Hartschaumstoffe für Dämmplatten für Dächer, Wände, Keller, Kühlkammern, Silos und Schiffe herstellen, damit begonnen, Technologien anzuwenden, die der Ozonschicht keinen Schaden zufügen und kaum zur Erhöhung der Durchschnittstemperatur beitragen.