OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Jose M. Correa

„Afrika wird immer auf Kuba zählen können“, sagte der stellvertretende kubanische Außenminister Rogelio Sierra auf der politisch-kulturellen Feier zum Afrika Tag im kubanischen Außenministerium.

An dem Festakt nahmen der Vizepräsident des Staatsrats Salvador Valdés Mesa, der Präsident der Nationalversammlung Esteban Lazo Hernandez und Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla teil, die dies als eine Gelegenheit ansahen, an die Gemeinsamkeiten in der Geschichte Kubas und Afrikas zu erinnern.

Sierra, der sich für die feste Haltung der Afrikaner gegen die Blockade bedankte, hob die Unterstützung Kubas für den Kontinent hervor, der fast ein Drittel der Mitgliedsstaaten der UNO umfasst und aktuell derjenige ist, der am zweitschnellsten anwächst.

„Dort befinden sich auch unsere Wurzeln“, sagte er und erinnerte an die Worte des Comandante en Jefe Fidel Castro, als dieser sagte, was Afrika benötige sei nicht Einschmischung sondern Transfer von Fínanzressourcen.

Sierra betonte auch, dass an die zwanzig Delegationen aus Afrika an den posthumen Ehrungen für den historischen Führer der Revolution teilgenommen hätten. Havanna sei heute, nach der Eröffnung der Botschaften von Niger, Kenia und den Seychellen, eine der Hauptstädte mit größter afrikanischer Präsenz.

„Etwa 6.000 Kubaner arbeiten heute in Afrika und über 29.000 Afrikaner aus 54 Ländern haben kubanische Schulen besucht, womit auch der Wille deutlich wird, auf die Zukunft zu setzen und zur Entwicklung Afrikas beizutragen“, fuhr er fort.

Er führte aus, dass der 1963 von der damaligen OAU, der späteren AU eingerichtete Afrika- Tag eine Art Andenken an die Rundreise Fidels vor 45 Jahren durch jene Breitengerade sei. „Die OAU war der Angelpunkt für die institutionelle Stärkung und Kooperation Afrikas“, sagte er.

Die Vertreterin Guineas in der UA Hawa Diakité Kaba, deren Land den pro tempore Vorsitz der Organisation innehat, erinnerte an die tiefgehenden Beziehungen Fidels mit Revolutionären wie Neto, Mandela und Lumumba.

Diakité überbrachte im Namen ihrer Organisation einen Gruß des Präsidenten von Guinea an den Präsidenten Kubas Raúl Castro und bezeichnete die Beziehungen zwischen dem Block und Kuba als tiefgreifend und schon lange andauernd. Dies zeige sich daran, dass seit den 60er Jahren Kuba die Befreiungsbewegungen in Angola, Äthiopien, dem Kongo und anderen Ländern unterstützt habe. Die AU Vertreterin dankte für die Hilfe Kubas im Bereich Gesundheit und Bildung, die sie als ein Beispiel für die Zusammenarbeit Süd-Süd bezeichnete.