OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Jose M. Correa

Am Dienstag schmückten die Jugendlichen die zentralen Straßen der Hauptstadt mit Fahnen und riesigen Fotos und sie veranstalteten überall politisch-kulturelle Aktionen, um ihrer Unterstützung des kubanischen revolutionären Prozesses Ausdruck zu verleihen, wie sie dies auch schon während des Aufmarsches am 1. Mai taten.

Weder der Annexionismus noch die Verehrung der US-Symbole sind auf der Insel verwurzelt und deswegen „sind wir am 2. Mai mit der hoch gehaltenen kubanischen Flagge aufgewacht“, sagte der erste Sekretär der UJC des Stadtteils Plaza de la Revolución in Havanna.

In allen Stadtteilen der Hauptstadt brachten die kubanischen Jugendlichen ihre Unterstützung zur Revolution zum Ausdruck. Photo: Jose M. Correa

Die Vorsitzende des Studentenverbandes FEEM der Pädagogikschule im Stadtteil Cerro Melanie Almeida López sagte zu Beginn der Veranstaltung, die im am gestrigen Nachmittag im Theater der Einrichtung stattfand, dass der Marsch am Internationalen Tag der Arbeiter für die Jugendichen eine besondere Bedeutung gehabt habe. „Wir, die Studenten und Professoren sind sehr stolz gewesen, an der Spitze des Zuges zu stehen und ihn zu eröffnen. Uns konnte nichts aufhalten und wir fühlten uns so vereint wie nie zuvor“, betonte Melanie Granma gegenüber.

Die Studenten taten ihr Missfallen angesichts der Manipulation einiger internationaler Medien kund, die dem Versuch eines einzelnen Bürgers, den Beginn des Zuges zu stören, mehr Gewicht zumaßen, als den Millionen, die sich an diesem Tag überall auf der Insel für den Sozialismus in Kuba aussprachen, ein auf dem Planeten wirklich außerordentliches Geschehen.

Später kamen auch in der Lobby des Außenhandelsministeriums die Arbeiter des Zentrums und Studenten des im Stadtteil Plaza de la Revolución gelegenen Instituts Thomas David Rollo zusammen.

„Wir verurteilen energisch jede Bekundung des Annexionismus, der niemals die Kraft der großen Mehrheit unseres Volkes überschatten wird, das sich treu zum Erbe Martís und Fidels bekennt“, sagte Yanet González in ihrem Redebeitrag.

Am Ende des Aktionstags bekräftigten die Ärzte im Theater des Hospitals Hermanos Ameijeiras, dass die Jugend wirklich die Avangarde der Revolution sei. „Unser farbenfroher voll Freude überströmender Marsch über den Platz ist ein Beweis mehr, dass der Gründe viele sind, die es lohnen unser Land und unsere Rechte zu verteidigen“, bekräftigte das Mitglied des Provinzbüros der UJC Lisandra Montero Vera in der Veranstaltung.