OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
In der Zuckerzentrale Ifraín Alfonso tauschte sich Díaz-Canel mit den Arbeitern aus. Foto: des Autors

RANCHUELO, Villa Clara — „Das Territorium von Villa Clara ist in der Lage, seinen Plan der Zuckerproduktion zu erfüllen. Um dies aber zu erreichen, müssen in dieser Abschlussetappe sämtliche Faktoren wie eine Uhr funktionieren, muss auf Effizienz und Qualität des Mahlens des Zuckerrohrs geachtet und vor allem die Verpflichtung all jener erreicht werden, die an diesem Kampf beteiligt sind.“ Dies stellte Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Erster Vizepräsident des Staats- und des Ministerrates, fest, der Produktions- und Bildungseinrichtungen der Provinz besuchte.

In der Zuckerzentrale Ifraín Alfonso sprach das Mitglied des Politbüros mit Julio Lima Corzo, Erster Sekretär des Provinzkomitees der Partei in Villa Clara, und Führungskräften der Unternehmensgruppe Azcuba. Man informierte ihn darüber, dass bisher 216 000 Tonnen Zucker produziert worden seien und noch 54 000 weitere ausstehen, eine erreichbare Zahl, wenn an allen Aufgaben rationell gearbeitet wird.

Während des Gesprächs interessierte sich Díaz-Canel für die Ursachen des Rückstands einiger Zuckerzentralen wie José María Pérez und Abel Santamaría, Einheiten, die aufgrund der Nichteinhaltung des Zeitplans der Investitionen, Havarien und anderer Hindernisse das vorgegebene Ziel nicht erreichen werden. Er wies darauf hin, dass aus all dem Schlüsse für die folgenden Zuckerrohrernten gezogen werden müssen.

Während des Aufenthalts in der Provinz besuchte der Erste Vizepräsident Kubas auch die Pädagogikschule Manuel Ascunce Domenech von Santa Clara, wo er über den Verlauf des Bildungsprozesses und die Rolle informiert wurde, die dieses Zentrum in der Versorgung des Territoriums mit Lehrern spielt.

Im Gespräch mit Führungskräften und Schülern der Schule fragte er nach den Auswirkungen, die die vorgenommenen Graduierungen bisher in der Arbeitspraxis hatten und beharrte auf der Notwendigkeit, die Jugendlichen weiter auszubilden, die sich bereit erklärt hatten, Lehrer zu werden, und hob die Wichtigkeit dessen hervor, das Multimedia- und audiovisuelle Material einzusetzen, das der Staat ihnen zur Verfügung gestellt hat.

Ebenfalls besuchte er die Flächen, auf denen eine von drei Fabriken für Biodünger und biologische Schädlingsbekämpfungsmittel im Entstehen ist, die im Land errichtet werden. Die anderen beiden entstehen in Havanna und in Granma und werden der Versorgung ihrer Regionen mit diesen Produkten und darüber hinaus dem Export dienen.

Wenn diese Anlage einmal ihre volle Produktionskapazität erreicht hat, was nach Plan im Jahre 2018 der Fall sein soll, wird sie 1000 Tonnen Biorat und die gleiche Menge an festen biologischen Schädlingsbekämpfungsmitteln liefern können. Neben weiteren Vorteilen werden dadurch die landwirtschaftlichen Erträge gesteigert, die Benutzung von chemischen Düngemitteln verringert und zugleich die Bodenqualität verbessert.