OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Jose M. Correa

Männern ihrer Art fehlt es nicht an Kraft, um den ersten Schritt für das Leben und das Vaterland zu tun, sie haben eine mächtige Kraft der Würde in sich. Allein der Name kündigt viele glorreiche Seiten des Lebens dieses Landes an: Medizinisches Kontingent Henry Reeve.

Mit dem Auftrag, solidarische Hilfe nach den intensiven Regenfällen in Peru zu leisten, wurden sie am Donnerstagabend in der Zentrale der Medizinischen Kooperation verabschiedet, um am Freitagmorgen in das Bruderland abzureisen.

Der Minister für Gesundheitswesen, Roberto Morales Ojeda, übergab die Flagge an die 23. Brigade des Medizinkontingents, die aus 12 Ärzten und 11 Hochschulabsolventen besteht, die alle über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Erfüllung anderer Missionen verfügen.

„Wir warten auf Euch und sind uns sicher, dass wir bei Eurer Rückkehr sagen können: Vielen Dank dafür, dass Ihr den Namen des kubanischen Gesundheitswesens, des Vaterlandes, unseres Volkes und der Revolution hochgehalten habt“, sagte das Politbüromitglied und bekräftigte die Verpflichtung gegenüber Fidel, die heute etwa 50 000 Mitarbeiter in 62 Ländern der Welt in die Tat umsetzen.

Morales Ojeda erklärte gegenüber der Presse, dass die Brigade mit 7,2 Tonnen Medikamenten und Verschleißmaterial ausgerüstet ist, was die Versorgung von etwa 20 000 Menschen ermöglicht.

Dr. Rolando Piloto, der die Brigade anführt, sagte, dass sie bei zwei Gelegenheiten ihre solidarische Hilfe bereits dem Volk Perus gewidmet haben, das 1970 und 2007 Opfer von Erdbeben geworden war.