OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Lázaro Expósito (rechts) und Antonio Moltó, führten die Ehrerweisung für Martí am Tag der kubanischen Presse an Photo: Eduardo Palomares

SANTIAGO DE CUBA.– 125 Jahre nach jenem 14. März 1892 kündigten die Journalisten des freien und revolutionären Kubas in Santiago de Cuba vor Martí und Fidel an, dass der Kubanische Journalistenverband (UPEC) sich von nun an auf seinen 10. Kongress vorbereiten werde, der im nächsten Jahr stattfinden wird.

„Für den Apostel José Martí von den kubanischen Journalisten“, stand auf dem Band des Blumengebindes, das am Fuße der Nische, die in dem zu Ehren des Nationalhelden errichteten Mausoleum dessen sterbliche Überreste enthält, niedergelegt wurde, während dem unbesiegten Comandante en Jefe vor dem Monolithen, der seine Asche aufbewahrt, mit jeweils einer Blume aus den Händen der Anwesenden tiefste Verehrung bezeugt wurde.

„Das ist nur eine Richtschnur, eine Art Fanfarenruf, eine Kennzeichnung des Aktionsfeldes, das vor uns liegt in der dringenden Aufgabe, den Journalismus kritischer, tiefgründiger und analytischen auszuüben, wie es unser Volk verlangt“, sagte UPEC-Präsident Antonio Moltó Martorell.

„Es war notwendig, nach Santiago de Cuba zu kommen und vor unsere beiden großen Paradigmen des Journalismus, Patriotismus und Heldentums zu treten, um in der Ankündigung unseres Kongresses, der im nächsten Jahr stattfinden wird, unsere Treue zu einem sauberen, wahrheitsgemäßen, schöpferischen Journalismus im Dienste unserer Landsleute deutlich zu machen.“

Vorher hatte Moltó Martorell, als er bei der Festveranstaltung zum Tag der kubanischen Presse im Salón de los Vitrales am Platz der Revolution General Antonio Maceo Grajales den Aufruf verkündet hatte, die Herausforderung hervorgehoben, die neben dem Anspruch der kubanischen Gesellschaft die kulturellen und technologischen Veränderungen in der Welt mit sich bringen.

Bei der Veranstaltung, die unter Vorsitz der ZK-Mitglieder Lazaro Exposito Canto, erster Parteisekretär der Provinz, und Beatriz Jhonson Urrutia, Präsidentin des Leitungsgremiums der Provinz, stand, wurde im Beisein mehrerer Träger des nationalen Journalistenpreises José Martí auch die Arbeit einer Gruppe von Journalisten aus Santiago de Cuba gewürdigt.