OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Yaimí Ravelo

Kuba messe dem Gebiet der Karibik große Bedeutung bei sagte die stellvertretende Ministerin für Außenhandel und ausländische Investition Ileana Núñez am Mittwoch bei der Eröffnung der ersten Kooperationskonferenz des Verbandes Karibischer Staaten (AEC). Die Ministerin betonte, dass als Teil dieser Zusammenarbeit über 3 000 Jugendliche der Region in Kuba ihren Abschluss gemacht hätten und ca. 30.000 Kubaner dort hauptsächlich im Gesundheitsbereich arbeiteten.

Auf das Treffen eingehend sagte sie, dass es dem Bestreben entspreche die dem in Cartagenas de Indias geschaffenen Verband die Relevanz zukommenzulassen, die ihm gebühre. Dies sei eine Gelegenheit, die nachhaltige Entwicklung der Karibikländer zu erreichen.

Dabei komme dem AEC eine Orientierungsfunktion von großer Bedeutung beim Beitrag zur kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung unserer Bevölkerung zu sagte, die Vizeministerin im Hotel Habana Libre, wo das Treffen stattfindet.

An anderer Stelle merkte sie an, dass die Anwesenheit von 71 Delegationen Beweis dafür sei, welche Bedeutung die Mitgliedsländer, die Assoziierten und Gäste dem Event beimessen würden. Núñez erwähnte auch die Herausforderungen für das Gebiet der Karibik was den Umgang mit dem Klimawandel und den Transport angehe. Sie forderte dazu auf, Projekte auszutauschen, die Lösungen der für diese Zone so wichtigen Themen fördern.

Bei der Eröffnung der Esrten Kooperationskonferenz sprach auch die AEC Generalsekretärin June Soomer, die hervorhob, dass der AEC seit seiner Gründung 1994 viele für die Entwicklung wesentliche Projekte geplant habe.

Dieser Konferenz komme deswegen eine Bedeutung zu, weil in dem Maße, wie die AEC anwachse, auch die Anzahl der Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zunehme, sagte die Diplomatin aus Santa Lucia.

Sommer wies auch daraufhin, dass der AEC eine Organisation ist, die von Anfang an gut geeignet gewesen sei, sich zu einem Mechanismus der Zusammenarbeit für das Karibikgebiet zu verwandeln, um so zu der Art von Entwicklung beizutragen, die ihre Gründungsväter angestrebt hätten.

Sie merkte an, dass die Entwicklung in allem, was der Verband durchführe, zu erkennen sei und dass, um diese zu erreichen, die Länder ihr Netzt der Zusammenarbeit erweitern und verteifen müssten.

Dies werde ein Raum sein, um Allianzen und Gespräche zu stärken, sagte Soomer, während sie gleichzeitig Kuba dafür dankte, diesen Raum eröffnet zu haben.

Das Karibische Meer sei das gemeinsame Gut aller Völker dieser Zone, sagte Soomer. Da die Zusammenarbeit einer der Hauptgründe für das Entstehen des Verbandes gewesen sei, hoffe man, dass man sich bei diesem Treffen detailliert mit den vorgelegten Projekten auseinandersetzen werde.

„Um Ergebnisse und nachhaltige Entwicklung zu erzielen, muss unsere Zusammenarbeit substantiell sein und sich auf verlässlichen Partnern basieren. Wir müssen gemeinsame Initiativen für alle Interessenten anbieten. Dazu sehen wir uns verpflichtet“, fügte sie hinzu.

Die Erste Kooperationskonferenz des Verbands Karibischer Staaten begann am Mittwoch in Havanna mit dem Ziel, Entwicklungsprojekte zwischen den Karibikländern abzustimmen.

Die kubanischen Behörden sagten, dass dabei auch über für die Zone wichtige Themen wie Tourismus und Handel debattiert werde.

Zu dem Treffen sind Vertreter der assoziierten Mitgliedsländer, der Beobachter und anderer an der Stärkung der Beziehung mit der karibischen Gemeinschaft interessierte Länder, sowei die Programme und Fonds der Vereinten Nationen gekommen.

Es wurde gemeinsam mit der AEC Generalsekretärin und Kuba in seiner Funktion als pro tempore Vorsitzender des Ministerrats einberufen und soll die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern der Gemeinschaft vorantreiben.