OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Nach den Worten des Präsidenten und Exekutivdirektors des kanadischen Unternehmens Sherritt, David Pathe, „ist Kuba ein ausgezeichnetes Land für geschäftliche Beziehungen und für dieses Unternehmen und für mich persönlich ist es eine Priorität, diese Beziehungen gedeihlich zu erhalten“.

In einer am Donnerstag anlässlich des 90 jährigen Bestehens dieses Unternehmens abgehaltenen Pressekonferenz, führte Pathe aus, dass die Beziehungen des Unternhehmens zu Kuba sich über zwei Jahrzehnte erstreckten, in denen es aktiv im Bergbau- und Energiebereich operiert habe.

„Als verantwortlicher ausländischer Investor hat Sherritt hart an der Etablierung von Beziehungen zu Kuba gearbeitet, die für beide Seiten vorteilhaft sind, um einen nachhaltigen Wohlstand für das Unternehmen, seine Partner und ganz allgemein für das kubanische Volk zu schaffen“, betonte er.

Er führte weiter aus: „Unsere Investitionen auf der Insel beinhalten: Eine Bergbaufirma mit geteiltem Risiko in Moa, wo im Jahr 2015 33.700 Tonnen Nickel und 3.700 Tonne Kobalt produziert wurden, die Beteiligung zu einem Drittel mit geteiltem Risiko an einem Energiebetrieb mit einer Produktionskapazität von 506 Megawatt (15% des kubanischen Netzes) und einer Erdölfirma, die etwa 15.000 Barrel täglich produziert (eine Drittel allen Erdöls, das in Kuba erzeugt wird).“

Zur Blockade gegenüber unserem Land sagte Pathe, dass das von ihm geleitet Unternehmen darunter auch heftig gelitten habe.

„Zur Zeit dürfen weder ich noch meine Familie noch andere Vorstandsmitglieder die Vereinigten Staaten betreten. Aber wir sind bereit, uns dem zu stellen, um die Beziehungen mit Kuba aufrechtzuerhalten“, sagte er weiter und bezeichnete die Blockade als eine offensive und unwirksame Politik.

Was die Arbeitsprojektionen für 2017 angeht, erklärte er: „Wir beabsichtigen Kapital im Block 10 (in der Zone von Varadero gelegen) zu investieren, unser Energiegeschäft in Kuba zu verlängern und unsere strategischen Beziehungen mit dem Ziel, die Chancen im energetischen Sektor Kubas zu optimieren, weiter zu stärken.

„Außerdem“ fuhr er fort, „ werden wir fortfahren gemeinsam mit unseren kubanischen Partnern unsere Nickel- und Kobaltgeschäfte zu festigen und Möglichkeiten zu suchen, um die Energieerzeugung im Land zu erhöhen“.