OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

HOLGUÍN.— Die Möglichkeiten, dass Wohngebäude die Energie, die sie benötigen selbst produzieren und die überschüssige Energie vermarkten war einer der Gedanken, die auf dem Workshop für Erneuerbare Energiequellen in Gebäuden geäußert wurden.

Zweifellos war dieser von der Leitung der Nationalen Vereinigung der Ingenieure und Architekten Kubas und der Organisation Cubasolar geförderte Workshop ein Ereignis, das große Erwartungen hervorrief, da beide großes Engagement an der Durchführung konkreter Schritte in dieser Richtung zeigen.

Als besonders bedeutsam wurde der Beitrag der anwesenden Spezialisten aus Las Tunas, Granma und Holguín bewertet, die dazu aufriefen, den Gesetzesentwirf 327 aus dem Jahr 2014 zu erfüllen, in dem festgelegt ist, dass die Investoren und Konstrukteure verpflichtet sind, von der Vorbereitungspase an erneuerbare Energiequellen in die Investitionen miteinzubeziehen.

Wenn diese rechtlichen Forderungen durchgängig erfüllt würden, würden z.B. in den Mehrfamilienhäusern systematisch durch Sonnenenergie gespeiste Durchlauferhitzer eingebaut, die verhindern, dass die Personen auf Küchenherden oder mit anderen elektrischen Geräten ihr Wasser erhitzen.

Es sei notwendig, dass die Wohnhäuser und die Zentren für Produktion und Dienstleistungen nicht weiterhin aus Netzen gespeist würden, die ihren Ursprung in Wärmekraftwerken haben, wenn doch unter anderem in Wind und Sonne Alternativen zur Energiegewinnung bestehen.

Das Unternehmen für Ingenieurwesen und Elektrizitätsprojekte (INEL) beeindruckte mit den Ergebnisse einer Untersuchung, die Aufgaben, Etappen und Vorgehensweisen zusammenfasst, die bei einer Entscheidungsfindung über die Anwendung erneuerbarer Energiequellen in Einrichtungen, die bereits in Betrieb sind und diesen technologischen Wandel vollziehen wollen, hilfreich sind.

Ebenfalls großes Interesse riefen die Spezialisten des Studienzentrums für Energie und Fortgeschrittener Technologie des Hochschulinstituts für Bergbau und Metallverarbeitung hervor, die die Auswertung der Anwendung flexibler Photovoltaik Decken auf dem Dach eines Gebäudes vorstellten.

Durch die Teilnehmer ermuntert kündigten die Organisatoren des Workshops eine neue Auflage des Workshops an. Der Wunsch des Landes die energetische Matrix zu verändern benötigt soviel Unterstützung wie möglich.