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Foto: Sergio Alejandro Gómez

Santa Clara – Wenig Wasser in den Stauseen Agabama-Gramal und Palma Sola in Villa Clara bedindern die Versorgung mit Wasser. In Kürze wird dies auch noch den Stausee La Quinta betreffen, denn der Mangel an Niederschlägen in den letzten 12 Monaten beeinträchtigt die gesamte Provinz.Der allmähliche Abfall des Wasserstands der Stauseen in Villa Clara bringt Einschränkungen hauptsächlich bei der Landwirschaft mit sich und führt zur Verzögerung bei der Wasserversorgung der Bevölkerung.

Der Spezialist für Wassernutzung der Provinz Cristóbal Pérez erklärte gegenüber ACN, dass die Stauseen in Villa Clara über 20% weniger Wasser verfügten als zum gleichen Zeitraum im letzten Jahr. Seit zwei Jahren gehe aufgrund des niedrigen Wasserstands auch die Erzeugung elektrischer Energie durch den Stausee Hanabanilla zurück.

Pérez gab bekannt, dass wegen der wenigen Reserven beim Manicaragua Stausee der Zyklus zur Versorgung der Bevölkerung in diesem Dorf im Gebirge gleichen Namens verlängert werde, um die Wasserversorgung bis zur Regenperiode im Mai gewährleisten zu können.

Auch die Bewässerung in der Landwirtschaft, hauptsächlich beim Zuckerrohr und in geringerem Ausmaß beim Reis seien beeinträchtigt, aber man gebe Wasser an die Viehwirtschaft ab.

Der Experte, der dazu aufrief, Wasser zu sparen, erwähnte auch den Abfall der unterirdischen Wasserspiegel, wie im Kreis Santo Domingo, wo er nicht mehr an die Brunnen gelangt, die zur Versorgung der Bevölkerung dienen.

Er versicherte, es würden Maßnahmen ergriffen, um die Belieferung der Bürger mit Wasser zu garantieren, wie dies bereits in der größten Stadt der Provinz, in Santa Clara, geschehe. (ACN)