OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Die Welt müsste voller Ehrfurcht und Scham auf Afrika schauen”, sagte Abel Prieto, bei der Bewertung dessen, was die Menschheit diesem Kontinent schulde und er erinnerte dabei an die Plünderung seiner natürlichen Ressourcen, der erzwungenen Diaspora seiner Söhne und Töchter, die Spuren des Kolonialismus und das verzerrte Bild, das die hegemonialen Medien von diesem Kontinent verbreiten.

Der Minister für Kultur sprach auf der Schlussveranstaltung der Sitzungen des Internationalen Wissenschaftlichen Komitees für die Redaktion des 9. Bandes der Allgemeinen Geschichte Afrikas, einem Projekt, das unter Schirmherrschaft der Unesco steht.

Sechs Tage lang tauschten an die dreißig Experten und Professoren unterschiedlicher Provenienz und von großem Prestige Ideen aus und einigten sich auf punktuelle Aspekte, um die definitive Redaktion einer neuen Station eines einmaligen enzyklopedischen Werkes voranzutreiben.

Prieto war geladen worden, um die Beziehungen der Kubanischen Revolution mit Afrika darzustellen und auszuführen, wie die Spuren der afrikanischen Kultuer unveräußerlicher Teil der kubanischen Indentität sind.

Er erwähnte die Schaffung von Institutionen zur Erhaltung und Förderung dieses Erbes, die bedeutende Anzahl veröffentlichter Bücher afrikanischer und karibischer Autoren und die Durchführung des Programms „Die Route des Sklaven“.

Er hob hervor, dass nach dem Sieg der Revolution im Januar 1959 Afrika eine übergeordnete Stellung in der internationalen Prjektion der von Fidel Castro angeführten Revolution eingenommen habe, - uneigennützige und solidarische internationalistische Missionen, Ausbildung menschlichen Talents, Zusammenarbeit im Bereich Gesundheit und Bildung und Ausformung einer Infrastruktur. Er wurde mit Beifall bedacht, als er auf das jüngste Kapitel dieses Einsatzes bei der Bekämpfung der Ebola Epidemie zu sprechen kam.

Die Bewohner der Insel werden immer die Worte Nelson Mandelas in Erinnerung behalten, als er sagte:

„Das kubanische Volk nimmt einen besonderen Platz im Herzen der Völker Afrikas ein. Die kubanischen Internationalisten leisteten einen Beitrag zur Unabhängigkeit, Freiheit und Gerechtigkeit in Afrika, der wegen der Prinzipien und des Uneigennutzes, einzigartig ist.“

Der Minister hob die Bedeutung dieses Expertentreffens in Havanna hervor, das dazu beitrage, das Programm der Studien über Afroamerika unter der Leitung von Zuleica Romay voranzutreiben. Er sprach auch die aktuelle Situation der Welt an, bei der man ein Aufblühen des Rassismus, der Intoleranz, der Fremdenfeindlichkeit, des Egoismus und der faschistischen Ideen beobachte.