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GUANTÁNAMO.— Mit der besonderen Motivation den Familien der Provinz, die von Hurrikan Matthew geschädigt wurden, ihre Kunst darzubieten und ihnen Solidarität und spirituelle Unterstützung zu gewähren, beginnt heute der 27. Theater-Kreuzzug Guantanamo-Baracoa, der den nationalen Preis für Gemeindekultur erhalten hat.

Der dem humanistischen Denken Fidel Castros gewidmete Kreuzzug startete vom José Martí Park in Guantanamo und wenige Stunden später kam es schon zu den ersten Aufführungen in verschiedenen Gemeinden und Weilern.

In ihrer über einen Monat dauernden Rundreise durch sechs Kreise Guantanamos, (die fünf besonders vom Hurrikan heimgesuchten Yateras, San Antonio del Sur, Imías, Maisí und Baracoa eingeschlossen) treten die Theaterleute in über 200 Gemeinden auf, die meisten davon im Gebirge und viele in schwer zugänglichen Gebieten.

Dieses Mal wird das Repertoire mit künstlerischen Vorschlägen der Vereinigung Hermanos Saíz (AHS), der bildenden Kunst und mit Trovadores (Liedermachern) angereichert sein.

Über zwanzig Theatergruppen sind daran beteiligt, vier davon kommen aus dem Ausland: zwei aus Brasilien, eine aus Dänemark und eine aus Mexiko. Zu den Eingeladenen gehört auch die Kindertheatertruppe La Colmenita.