OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Von der ewigen Flamme des Friedhofs Santa Ifigenia biszum Posten 3 der Moncada Kaserne geht der Fackelzug. Photo: Eduardo Palomares

SANTIAGO DE CUBA – Zwei emblematische Orte in der Geschichte Kubas, wie dies der Friedhof Santa Ifigenia und die Moncada Kaserne sind, werden bei der Ehrung des Nationalhelden José Martís und des Comandante en Jefe Fidel Castro, denen der Fackelzug zum 164. Jahrestag der Geburt José Martís gewidmet ist, symbolisch miteinander verbunden.

Die ewige Flamme, die sich in der Nähe des Mausoleums mit den sterblichen Überresten José Martís und dem Monolithen, wo die Asche des Revolutionsführers ruht, befindet, brennt im Gedenken für alle, die im Kampf um die Unabhängigkeit Kubas in der Nekropolis von Santiago begraben sind. Sie wird der Ausgangspunkt des Fackelzugs sein, der bis zur ehemaligen Kaserne marschieren wird.

Die traditionelle Demonstration wird dieses Mal zweifellos so groß wie nie werden, da sich am Vorabend des 78. Jahrestags der CTC die Arbeiter der Jugend anschließen werden. Aber auch die Bevölkerung im allgemeinen ist von den CDR zur Teilnahme aufgerufen worden.

Bei seiner Ankunft am historischen Posten 3 der jetzigen Schulstadt 26. Juli wird der Fackelzug von der Kantate für das Vaterland empfangen und alle warten auf das Lied Cabalgando con Fidel , das von Raúl Torres, Eduardo Sosa, Annie Garcés und Luna Manzanares vorgetragen wird.

DIE KINDER ÜBERNEHMEN DIE STRASSEN HAVANNAS UM MARTI ZU EHREN

Verkleidet in die Gestalten des Buchs La Edad de Oro, dem berühmtesten kubanischen Kinderbuch, werden Tausende von Kindern ihren traditionellen Zug über den Platz der Revolution in Havanna machen, um so den Autor des Buches, dem Nationalhelden José Martí am 164. Jahrestag seiner Geburt, zu ehren.

„Diese Demonstration mit 4000 Pionieren der Hauptstadt wird die wichtigste Veranstaltung sein, aber es gibt an diesem Tag zur Erinnerung an Martí auch Feste im ganzen Land“, sagte Royner Toledo Montero vom Vorstand der Pionierorganisation.

Straßen, Plätze und Parks im ganzen Land würden sich mit Kindern und Jugendlichen füllen; es gebe Demonstrationen, Martianische Paraden, literarische Werkstätten, Wettbewerbe, Debatten, Museumsbesuche zur Ehrung Martís und um deutlich zu machen, dass er in den neuen Generationen lebt, sagte Toledo.