OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Escalona Furones, Leonel

GUANTANAMO – Ungefähr 29.600 Wohnungen, um die 70 % der 42.338, die vom Hurrikan Matthew in Mitleidenschaft gezogen wurden, sind bis dato wiederhergestellt – in erster Linie das Ergebnis gigantischer Bemühungen des kubanischen Staates, Materialien und Konstruktionseinheiten zur Verfügung zu stellen.

Als sie diese Information den Delegierten der Provinzversammlung überbrachte, unterstrich deren Präsidentin Nancy Acosta Hernández, dass in den fünf Bezirken, in denen das Wetterphänomen Schäden anrichtete, an dieser so wichtigen Aufgabe, die auf die Hilfe von Ländern wie Venezuela und internationalen Organismen zählen konnte, weitergearbeitet werde.

Die wiederhergestellten Häuser seien im Wesentlichen mit denen identisch, die teilweise oder totale Schäden an den Dächern aufgewiesen hätten, wobei die Restaurierung der Behausungen mit Totalschäden wegen der erhöhten Nachfrage nach Ressourcen und der Verfügbarkeit von Ersatz deutlich mehr Zeit in Anspruch nehme.

In der Provinz gebe es 8.413 Häuser, die völlig zerstört worden seien. Der großen Mehrheit der Familien, die diese bewohnt hätten, sei bis zur Wiederherstellung ihrer jeweiligen Wohneinheit ein Leichtmodul zum temporären Aufenthalt zur Verfügung gestellt worden.

Die Präsidentin führte weiter aus, dass über 6.000 weitere Familien über Baumaterialien verfügten, was gewährleiste, dass der Wiederaufbau von Gebäuden fortgesetzt werden könne.

Denny Legrá Azahares, Präsident des Verteidigungsrates der Provinz, wies darauf hin, dass 2017 für die Guantanameros ein Jahr harter Arbeit werde, da zu der Erfüllung des Wirtschaftsplanes noch die Restaurationsarbeiten nach den durch Matthew entstandenen Schäden hinzukämen. Bauunternehmen, Brigaden der Bewaffneten Streitkräfte sowie des Innenministeriums und der Gemeinden hätten zusammen mit den Opfern an der Beseitigung der Hurrikanfolgen gearbeitet.