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Um den Folgen der Trockenheit, eines klimatischen Phänomens, von dem sich das Land nicht erholt, entgegenzuwirken, hat man in Havanna im letzten Jahrfünft hydraulische Arbeiten durchgeführt, die technologisch von großer Tragweite waren und Auswirkungen auf die Bevölkerung hatten.

Als Teil des 2012 in Angriff genommenen Programms der Reduktion von Wasserverlusten hat man es nach Presseinformationen des Provinzdelegierten für Wasserressourcen Javier Toledo Tápanes geschafft, bis dato über 740 km von Netzwerken wieder einsatzfähig zu machen: Aquädukte 550 km, Kanalisation und Regenwasserdränage 62 km und Leitungen 135 km.

Die Investition, die die Zonen mit Angebotsdefizit und niedrigem Wasserdruck priorisiert hat, liegt bei mehr als 226 Millionen Pesos und erstreckte sich auf 217 durchgeführte hydraulische Arbeiten. Davon profitierten über 1 Million 869.000 Personen.

Hauptsächliche Nutznießer sind laut Toledo Tápanes diejenigen, die ihr Wasser über Leitungen beziehen. Hier gelang eine spürbare Steigerung der Bevölkerungsrate, deren Zugang zu Trinkwasser verbessert wurde. Er stellte ebenfalls fest, dass nun ungefähr eine Million Einwohner einen stabileren Service bei höherem Druck erhalten.

Auch erwähnte er die Abmilderung der Auswirkungen, unter denen zig Tausende in Zonen zu leiden haben, die nach intensiven Niederschlägen überschwemmt wurden. Außerdem wurden Lecks in Leitungen repariert, die zu Wasserverlusten geführt hatten.

Dennoch, so erklärte er, gingen die Wiederherstellungsarbeiten noch nicht im vorgesehenen Tempo vonstatten; bei der Verbesserung des Kanalnetzes und der Dränage, einem Gebiet, auf dem man sich mit Schwierigkeiten beim Aufbau von Kapazitäten konfrontiert gesehen habe, sei die erreichte Länge nicht so wie geplant, im Wesentlichen aufgrund der Verzögerung notwendiger Importe.