OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Prensa Latina

Wie es seit Entstehungsbeginn der Sonderentwicklungszone Mariel (ZEDM) 2013 bereits Tradition ist, wurde auch dieses Mal der Rahmen der Internationalen Messe von Havanna genutzt, um die neuen Unternehmen bekanntzugeben, die von einem zum anderen die Bewilligung erhalten haben, dort zu operieren.

Während seit Ende 2015 bis heute insgesamt neun Firmen akzeptiert wurden, so überprüft die Mariel Geschäftstelle zur Zeit über zwanzig Projekte.

Zu den genehmigten gehören Unilever Suchel S.A zur Herstellung von Artikeln für Körperpflege und Reinigungsmittel, die brasilianische Companhia de Obras e Infraestructura (COI) das zur Odebrecht Gruppe gehört und sich dem Ingenieur- und Bauwesen widmet, die Internationale Finanzierungsbank S.A und das industrielle Biotechnologieunternehmen CIGB-Mariel S.A.

Aus Asien kommen die südkoreanische Gesellschaft Arco 33 S.A., die sich auf die Herstellung von medizinischen Geräten (hauptsächlich Einwegspritzen) spezialisiert hat und die vietnamesische Thai Binh Investement Corporation S.A., die sich auf Damenbinden und Windeln ebenfalls für den einmaligen Gebrauch konzentriert.

Außerdem sind das französische Unternehmen Bouygues Construction Cuba und die CMA CGM LOGISTICS präsent. Als Management Vertragspartner des kubanischen Unternehmens Servicios Logisticos Mariel operiert letztere als CARILOG.

Diese Liste wird von dem neu hinzugekommenen Womy Equipment rental B.V. mit rein niederländischem Kapital vervollständigt, das sich Hebearbeiten und der Arbeit mit schweren Ausrüstungen widmet, sowie den spanischen joint venture Unternehmen Financiera Iberoamericana S.A. und Tecnologias Constructivas S.A.

Bei der Präsentation informierte die Betriebsdirektorin des ZEDM Wendy Miranda, dass in Kürze die erste industrielle Produktion in Mariel durch die aus 100% belgischem Kapital bestehende BDC TEC erfolgen werde, die Sensoren und elektrische Schalttafeln herstellt.

Bis zu diesem Augenblick wurden eine Internationale Wirtschaftsvereinigung, zehn Unternehmen mit ausländischem Kapital, davon vier joint venture Unternehmen mit gleichem Anteil an kubanischem Kapital für die Sonderzone Mariel akzeptiert.