OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Roberto Morales Ojeda und Sylvia Burwell unterzeichneten eine Vereinbarung auf dem Gebiet der Kontrolle, Forschung, Überwachung, Nachsorge und Vorsorge von Krebserkrankungen. Photo: Yander Zamora

Kuba und die USA unterzeichneten am gestrigen Nachmittag eine Vereinbarung auf dem Gebiet der Kontrolle, Forschung, Überwachung, Nachsorge und Vorsorge von Krebserkrankungen.

Dieses Instrument, das von Dr. Ro­berto Morales Ojeda, Minister für Gesundheitswesen Kubas, und Frau Sylvia Burwell, Gesundheitsministerin der Vereinigten Staaten, unterzeichnete wurde, dient der Umsetzung von Projekten der Zusammenarbeit, der Organisation von Beratungen, Konferenzen und Workshops, dem Austausch von Information und Know-how, der Forschung, Überwachung und Nachsorge sowie weiteren Formen der Zusammenarbeit in der Krebskontrolle, einer Krankheit, die in beiden Ländern und auf der Welt ein Gesundheitsproblem darstellt

Burwell, die zu einem offiziellen Besuch in Kuba weilt, dankte nach der Unterzeichnung des Dokuments für die Gastfreundschaft, mit der sie in unserem Land aufgenommen wurde und führte an, dass ihr Land die Allianz weiterführen will, die wir hergestellt haben, hauptsächlich auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung. „Wir sind sehr an einer Zusammenarbeit interessiert, denn wir wissen, dass dies in beiden Ländern eine der hauptsächlichen Todesursachen ist. Unsere Familien und Freunde sind an dieser Arbeit interessiert, so dass wir hoffen, auf diesem Wege weiter voranzuschreiten, den aufgrund seiner Wichtigkeit sogar die Präsidenten Obama und Raul Castro erwähnten, als sie sich trafen. Wir müssen gemeinsam sowohl in der Vorsorge als auch der Diagnose der Krankheit arbeiten, und feststellen, welches die besten Mittel sind, die wir teilen können“, sagte sie.

Seinerseits äußerte der kubanische Minister für Gesundheitswesen, dass mit der Unterzeichnung dieser Vereinbarung eine wichtige Aktion verwirklicht wird, die in der Rahmenvereinbarung enthalten ist, welche im Monat Juni in Washington von ebendiesen Parteien unterzeichnet worden war, wodurch die Absicht des Voranschreitens in der Kooperation auf dem Gebiet der Gesundheit zwischen beiden Ländern ratifiziert wird.

„Krebs ist ein Gesundheitsproblem im Weltmaßstab und in unseren Ländern. Bei seiner Bekämpfung zusammen zu arbeiten, ist eine Möglichkeit, die es erlauben wird, nach neuen Wegen für seine Vorsorge, Diagnose, Behandlung und Nachsorge zu suchen“, unterstrich er.

Morales Ojeda bezog sich darüber hinaus darauf, dass heute Beschränkungen weiterbestehen, die diesen Weg der Zusammenarbeit behindern, wie die US-amerikanische Blockade, die gegen Kuba auferlegt wurde, und die sich negativ auf die Leistungen des Gesundheitswesen für unsere Bevölkerung auswirken und der bilateralen Zusammenarbeit schaden.

„Wir ratifizieren den Willen der kubanischen Regierung und des Ministeriums für Gesundheitswesen, um zusammen mit den Einrichtungen der Vereinigten Staaten an den Aktionen der Kooperation zu arbeiten, die darüber hinaus der Region und der Welt so viel Nutzen bringen kann und vertrauen darauf, dass dies dem wichtigsten der Ziele zugute kommen wird: der Gesundheit unserer Völker“, stellte er fest.

Nach Angaben von Dr. Néstor Marimón, Direktor für Internationale Beziehungen des Ministeriums für Gesundheitswesen, interessierte sich Burwell für die Programme der Weiterbildung auf spezifischen Gebieten, die entwickelt werden könnten, sowie für Themen, die mit der Promotion und Vorsorge, der Herstellung von Impfstoffen und der Bevölkerungsüberalterung in Verbindung stehen.