OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
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Die kubanische Regierung betrachtet die Anpassung an den Klimawandel als eine Angelegenheit höchster Priorität und hat die Schaffung von Kapazitäten in die Wege geleitet, die das Wissen um den Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels im gegenwärtigen Jahrhundert fördern.

Das sagte die Vorsitzende der Umweltagentur des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Umweltschutz (Citma) Dr. Maritza García bei der Eröffnung der zweiten Auflage des Workshops Ansätze und Tools für den Umgang mit den Katastrophenrisiken und Anpassung an den Klimawandel im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung, der unter Teilnahme von 11 karibischen Ländern und Vertretern von regionalen Organisationen stattfindet, die sich mit dieser Thematik beschäftigen.

Sie betonte die Rolle der Wissenschaft und die Möglichkeiten, die diese zur Einführung von Maßnahmen und für das Fällen von Entscheidungen biete, die das Risiko bei Katastrophen vermindern. Dies müsse von einer aktiven Teilnahme der Gesellschaft und dem notwendigen politischen Willen begleitet werden, damit die Ergebnisse der Forschung auf dieses Ziel angewendet werden könnten.

Sie nahm auch Bezug auf die Auswirkungen des Hurrikans Matthew in einigen Ländern der Karibik. In Kuba habe es schwere Schäden in der Provinz Guatanamo gegeben, aber dank eines organisierten und eingespielten Systems der Zivilverteidigung, das alle Bereiche der Gesellschaft umfasse, der Vorbereitung der Bevölkerung und der Existenz von Plänen zur Katastrophenreduzierung, habe es keinen Verlust an Menschenleben gegeben.

Sie erklärte ihre Bereitschaft, die Erfahrungen Kubas den Ländern des Caricom zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig daraus für die Anpassung an den Klimawandel zu lernen.