OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Machado Ventura besichtigte am Wochenende mehrere vom Hurrikan heimgesuchte Gemeinden. Photo: Jorge Luis Merencio

MAISÍ, Guantánamo — José Ramón Machado Ventura, zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, rief die Einwohner von Maisi dazu auf, nicht einen Tag in der Wiederherstellung der Kaffeeplantagen zu verlieren, der wichtigsten Kultur, die in dieser Gemeinde angebaut wird und deren 4 940 Hektar in verschiedenen Schweregraden betroffen worden sind.

Im Austausch mit einigen Kaffeebauern drang er darauf, auf die Unterstützung, die sie aus verschiedenen Provinzen in der Wiederherstellung ihrer Gemeinden erhalten, mit einer Wiederaufnahme der Arbeit auf dem Land zu antworten, damit die Kaffeeplantagen so bald wie möglich wieder produzieren könnten. Das Ziel müsse sein, schönere Kaffeeplantagen als die bisherigen zu schaffen.

Machado Ventura, der auch die Kaffeeplantage in Lavadero besuchte, welche von der Armee bewirtschaftet wird, sagte, dass es aufgrund des Ausmaßes der Schäden angebracht sei, massive Mobilisierungen einzuberufen, um auf diesen Flächen sobald wie möglich wieder Kaffee anbauen zu können.

In Begleitung von dem Vorsitzenden und dessen Stellvertreterin des Provinzrates der Zivilverteidigung, Denny Legrá Azahares und Nancy Acosta Hernández, traf der zweite Sekretär des Zentralkomitees der Partei am Mittag in der Gemeinde Imías ein, wo er über die wichtigsten Schäden und den Fortschritt in den Aufbauarbeiten unterrichtet wurde.

Zenia Lores Méndez, amtierende Vorsitzende des Zivilverteidigungsrates der Gemeinde, informierte darüber, dass von den 46 beschädigten Schulen 39 am vergangenen Mittwoch den Unterricht wieder aufgenommen haben, während die Stromversorgung zu 96,8 % wieder gewährleistet ist, und die abgelegenen Ortschaften, die noch nicht wieder auf dem Landweg erreichbar sind, mit Essen versorgt werden.

Sie fügte hinzu, dass alle 14 Aquädukte ihre Arbeit wieder aufnehmen konnten, so auch das Sägewerk, dessen Dach zerstört worden war. An der Wiederherstellung der Bananenplantagen werde gearbeitet und seit dem Durchzug von Matthew wurden über 19 000 m³ Schutt entfernt.

José Ramón Machado Ventura war am Samstag in den Gemeinden San Antonio del Sur und Baracoa. Er rief dazu auf, angesichts der Vernichtung der Bananenfelder schnellstmöglich alles anzubauen, was möglich ist , wie Bohnen, Mais, Süßkartoffeln und andere Anbaukulturen mit kurzem Zyklus.

In Baracoa tauschte er sich insbesondere mit Kakaobauern und Angestellten der Forstwirtschaft aus und setzte sich über die Zerstörung der Brücke über den Fluss Toa in Kenntnis.