OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
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Nach den meisten Modellen wird Matthew sich bei erhöhter Fortbewegungsgeschwindigkeit nach Norden wenden, um sich im Laufe des heutigen Tages der südlichen Küstenregion im Osten Kubas anzunähern, wodurch sich die Gefahr eines direkten Aufpralls in diesem Teil des nationalen Territoriums für den morgigen Dienstag erhöht.

Dr. José Rubiera vom Prognosezentrum des Meteorologischen Instituts betonte, dass dadurch, dass der Wirbelsturm sich gestern nur sehr langsam fortbewegt habe, seine Auswirkungen wohl etwas später zu spüren sein würden als ursprünglich angenommen. Von heute Nacht an sei ein gradueller Anstieg der Niederschläge zu erwarten und in den südlichen Ostprovinzen werde die Windstärke zunehmen.

Ebenfalls werde es an beiden Küsten zu hohen Wellen kommen. Überschwemmungen werde es zunächst nur im Süden geben, später dann an den gesamten Küsten Guantanomos.

Er bekräftigte, dass infolge der extensiven Wolkenbildung und der bemerkenswerten Winde aufgrund der ausgedehnten Drehbewegung des Hurrikans auch die zentralen Provinzen zu unverminderter Aufmerksamkeit gezwungen seien, was Kurs und Entwicklung des Sturms angehe.

In den letzten 48 Stunden ist es zu Verschiebungen in der Intensität Matthews gekommen, aber zur Zeit ist er als starker Hurrikan einzustufen – Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson Skala, auf der Kategorie 5 das Maximum ist – mit Windstärken von 230 km/h und einem Tiefdruck von 945 Hektopascal.

Sein Zentrum befand sich um 8 Uhr des gestrigen Abends auf 14,5 Grad nördlicher Breite und 75,0 Grad westlicher Länge – etwa 600 km südlich von Guantanamo und 620 km südlich von Santiago de Cuba. Der Zyklon bewegt sich derzeit langsam (bei nur 7 km/h Geschwindigkeit) in Richtung Nordwesten.