OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Während der Feierlichkeit wurde die Fahne übergeben, die Holguín als herausragende Provinz der Organisation auszeichnet. Foto: Lisandra Cardoso

HOLGUIN – Vom Kubanischen Frauenverband (FMC) könne man nur Treue zum Sozialismus und zu den Führern der Revolution erwarten, sagte dessen Generalsekretärin Teresa Amarelle Boué, während der Feierlichkeiten zum 56. Jahrestag der Organisation.

Bei der Feier auf dem Platz der Revolution Generalmajor Calixto García in der Provinzhauptstadt Holguin rief die Vorsitzende des Verbandes, die auch Mitglied des Politbüros ist, die unvergessene Kämpferin Vilma Espín ins Gedächntnis, indem sie diese mit dem Ausspruch zitierte, dass ohne den Sozialismus die kubanische Frau nicht die Stellung in der Gesellschaft erreicht hätte, die sie heute innehabe.

Amarelle Boué zählte das auf, was die Organisation seit ihrer Gründungsphase bis heute geleistet hat und betonte, dass die Wertschätzung der eroberten Rechte nichts mit Selbstgefälligkeit zu tun habe, denn dies sei das Ergebnis einer Kombination von politischem Willen des Staates, der Rolle des FMC und der Entscheidung der Frauen, ihre Entwicklung selbst in die Hand zu nehmen.

Sie betonte außerdem die mit dem ersten Sekretär des Zentralkomitees Raúl Castro eingegangene Verpflichtung, der am 7. Parteitag dazu aufgerufen hatte, die Kampfbereitschaft und die ideologische Arbeit mit den neuen Generationen zu erhöhen und die Rolle der Familie und der Schule zu stärken.

„Konsequent diesen Aufruf zu befolgen bedeutet, die Arbeit bei der Orientierung und Präparation der Familie, die präventive Arbeit und die soziale Erziehung zu perfektionieren, um die patriotischen, ethischen und moralischen Werte zu verstärken und überzeugend und systematisch der sozialen Disziplinlosigkeit und anderen negativen Verhaltensweisen entegegenzutreten. Die Familie kann und muss intensiver ihre Rolle bei der Ausformung moralischer Prinzipien, Verhaltensnormen und positiver Lebenseinstellung wahrnehmen“, sagte sie.

Der Eintritt von über 37.000 jungen Frauen habe es mit sich gebracht, dass die Organisation heute über 4 Millionen Mitglieder zähle. Das bedeute, dass 90,6% der Kubanerinnen über 14 Jahre aus freiem Willen entschieden hätten, zur Organisation zu gehören, was viel über die Überzeugungsfähigkeit der Organisation aussage, stellte die Generalsekretärin fest.