OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Die Niederschläge waren in den ersten beiden Monaten der diesjährigen Nässeperiode sehr viel günstiger als zur gleichen Zeit im Vorjahr. In den Monaten Mai und Juni waren landesweit 373 Millimeter zu verzeichnen, was 102 % des historischen Durchschnitts entspricht.

Wie die Daten aussagen, die von der Leitung des Bereichs Vernünftiger Wasserverbrauch des Nationalen Instituts für Wasserressourcen (INRH) bekannt gegeben wurden, fielen im Westen des Landes 406,3 mm Niederschlag (105 % des Mittels), während im Zentrum und im Osten 364,2 mm bzw. 354,3 mm Regen niedergingen, was 95 % respektive 108 % ihrer normalen Registrierungen für dieses Bimester bedeutet.

Zum Vergleich sollte erwähnt werden, dass in den Monaten Mai und Juni 2015 landesweit nur 273,4 mm erreicht wurden, 75 % dessen, was in diesem Zeitraum üblich ist. Generell regnet es mehr in diesem Jahr, denn von Januar bis Juni wurden 608,7 mm (104 %) registriert, während der nämliche Zeitraum im vergangenen Jahr 507,5 mm ergab, kaum 70 % des gewöhnlichen Mittels.

Aus der gleichen Quelle war zu erfahren, dass Ende Juni die 242 durch das INRH verwalteten Stauseen insgesamt 4.884 Millionen Kubikmeter Wasser aufwiesen; das sind 54 % ihrer Höchstkapazität, von denen 4.203 Millionen Kubikmeter (50 %) nutzbar sind.

Wenn auch diese Menge um 377 Millionen unterhalb des historischen Durchschnitts bleibt, übertrifft sie doch um 1.467 Millionen die Menge an Kubikmetern des Jahres 2015 im Vergleichszeitraum, als lediglich 3.417 Millionen (37 %) verzeichnet wurden.

Von den 15 unterirdischen Becken der Kategorie 1, die im Zusammenhang mit der Wasserversorgung der größten Städte und touristischen Zentren stehen, befinden sich fünf in Normalzustand (ansteigend), acht in ungünstigem Zustand und zwei in kritischen Zustand (absteigend).