OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Der Bericht wurde von UNCTAD Generalsekretär Mukhisa Kituyi in Havanna vorgestellt. Photo: Yaimí Ravelo

Die Direkte Auslandsinvestition wuchs im vergangenen Jahr weltweit um 38%, das höchste  Niveau, das seit der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008-2009 erreicht wurde. Dies geht aus dem Bericht über die weltweiten Investitionen des Jahres 2016 hervor.
Der Generalsekretär der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) Mukhisa Kituyi, der das Dokument am Dienstag in Havanna vorstellte, erklärte, dass ein Teil dieses Wachstums auf die Neukonfiguration von Körperschaften zurückgehe.
Im Falle Lateinamerikas und der Karibik (die Steuerparadiese ausgenommen) sind die Direkten Auslandsinvestitionen mit 168 Milliarden Dollar stabil geblieben.
Kituyi wies darauf hin, dass Argentinien zu den Ländern gehörte, denen es, was die Auslandsinvestitionen angeht, gelang sich wiederzubeleben, während Brasilien in dieser Hinsicht dramatisch gefallen sei.
Die Länder, die die ausländischen Investitionen mit den größten Aufträgen anzogen, waren die Vereinigten Staaten und China.
Was Kuba angeht, sagte der Generalsekretär der UNCTAD, müsse man über eine Öffnung für ausländische Investitionen sprechen, ohne die nationalen oder den Schutz der Interessen des Landes zu beeinträchtigen.
Der Bericht über die Investitionen in der Welt wird jedes Jahr am 21. Juni vorgestellt und soll als eine Plattform für globale Debatten zu diesem Thema dienen.