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Ankunft der 29 Teilnehmer des Bergungsteams, die Ecuador nach dem Erdbeben vom 16. April Hilfe geleistet haben. Photo: Yaimí Ravelo

Die kubanische Bergungs- und Rettungsbrigade, die in Ecuador den vom Erdbeben Betroffenen zu Hilfe gekommen war, ist am Mittwoch nach Kuba zurückgekehrt und wurde am Internationalen Flughafen José Martí von Havanna von der stellvertretenden Gesundheitsministerin Marcia Cobas und dem Brigadegeneral des Innenminsteriums José Luis Mesa Silva empfangen.

Photo: Yaimí Ravelo

Die Gruppe bestand aus 29 Teilnehmern, die zusammen mit dem für Einsätze bei Naturkatastrophen und Epidemien spezialisierten Kontingent Henry Reeve nach Ecuador geflogen waren und dort zehn Tage bei der Bergung von Opfern geholfen hatten.

In ihrer Willkommensrede hob Cobas hervor, dass dies das erste Mal gewesen sei, dass medizinisches Personal und das des Innenministerium, was nichts Anderes sei, als das Volk in Uniform, ihre Kräfte vereint hätten.

Es sei dies ein kurzer aber intensiver Einsatz gewesen, indem sich die Erfahrung der Mitarbeiter des Gesundheitsbereichs mit der Härte und Disziplin der Techniker des Rettungs- und Bergungsteam gepaart hätten.

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Oberst Luis Carlos Guzmán Matos, Leiter des kubanischen Feuerwehrkorps, dankte dem Team im Namen des Innenministeriums und beglückwünschte es zu seiner geleisteten Arbeit.

Die Mitglieder des Bergungsteams erlebten bewegende Szenen, die sie niemals vergessen werden. Rafael Velázquez Lalana erzählte: „Ich war in Manabi und Porto Viejo. An diesen Orten war die Dankbarkeit der Leute, die alles verloren hatten, riesig. Die Kinder sahen uns als Helden an und die Leute brachten uns jeden Tag Essen ins Camp.“

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Edel Llópiz Sáchez, ein anderes Mitglied sagte: „Wir lebten in einem Lager. Wir schliefen auf dem Boden und ich wurde von einem giftigen Skorpion gestochen, wie er häufig dort vorkommt. Aber das zählte alles nicht, denn die Gesichter der Leute sagten uns, wie wichtig unsere Arbeit war.“

Jeder einzelne Teilnehmer dieser Brigade erhielt einen Anerkennungsbrief des Gesundheitsministeriums und die Reproduktion eines Gemäldes von Ernesto Rancaño, das im Vordergrund das Bild des Revolutionsführers Fidel Castro zeigt.