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Ende März wiesen die 242 vom INHR verwalteten Stauseen 4.499 Milliarden Kubikmeter auf, was 49 % der Gesamtstaukapazität ausmacht. Photo: Carlos Cánovas

Entgegen dem, was die Prognostiken vorhergesagt hatten, die von einem überdurchschnittlich regenreichen Monat März ausgingen, hat man in diesem dritten Monat des Jahres nur 38,1 mm Niederschläge registrieren können, was 64% des historischen Mittelwerts von 59,4 mm beträgt.

Berichten des Nationalen Instituts für Hydraulische Ressourcen zufolge blieben in allen drei Regionen des Landes die Niederschläge hinter den Erwartungen zurück. Im Westen gab es 30,6 mm (55%), im Zentrum des Lande 34,1 mm (62%) und im Osten 49,2 mm (73%).

Der niedrigste Wert war in Havanna zu verzeichnen, wo kaum 15 mm registriert wurden, die alle auf einmal am Sonntag dem 20. März fielen.

Ende März wiesen die 242 vom INHR verwalteten Stauseen 4.499 Milliarden Kubikmeter auf, was 49 % der Gesamtstaukapazität ausmacht.

Das Volumen liegt um 768 Millionen Kubikmeter unter dem historischen Mittelwert für diese Jahreszeit, aber um 598 Millionen Kubikmeter über dem im April des letzten Jahres.

Was die Stauseen für die Wasserversorgung der Bevölkerung betrifft, sind die in den Provinzen Artemisa und Pinar del Rio, die zu 66 % und zu 63% gefüllt sind, in der günstigsten Ausgangslage, während diejenigen in Santiago de Cuba und Las Tunas sich weiterhin in einem kritischen Zustand befinden und nur zu 17% und zu 14% gefüllt sind.

Was die 15 unterirdischen Flussläufe der Kategorie eins angeht, die für die Wasserversorgung der wichtigsten Städte und der touristischen Zentren verwandt werden, befinden sich 8 in einem normalen Zustand ( vier steigen an, vier fallen) sechs in einem ungünstigen Zustand und einer in einem kritischen. Der von Vento, der ca. 900.00 Bewohner der Hauptstadt beliefert, wird als ungünstig und noch immer fallend bezeichnet.