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In dem Omnibus reisten Besucher aus Deutschland und Österreich, die vorhatten, 14 Tage in Kuba zu verbringen. Photo: Vicente Brito

JATIBONICO, Sancti Spíritus – Zwölf Verletzte, sechs von ihnen schwer und drei von ihnen in kritischem Zustand, befinden sich als Folge eines Verkehrsunfalls, der sich in den frühen Abendstunden des vergangenen Samstag auf der Autobahn in der Nähe von Jatibonico ereignete, weiter im Universitätskrankenhaus Camilo Cienfuegos in der Stadt Sancti Spiritus.

Es kam zu diesem Unfall, als ein in die entgegengesetzte Richtung fahrender Transcimex Transporter mit einem Warencontainer gegen einen Transtur Omnibus prallte, der mit etwa dreißig Touristen an Bord unterwegs von Santiago nach Trinidad war. Der Fahrer des Transporters hatte vermutlich das Warnschild übersehen, das anzeigt, dass die Durchfahrt an diesem Ort nur für Fahrzeuge bis 4,2 m Höhe erlaubt ist.

Als Folge der Kollision starben der 63-jährige österreichische Staatsbürger Johann Eberl und der 36-jährige in Matanzas lebende Fahrer des Mintur Omnibusses, Alkier Barrera Medina. 28 weitere Personen, in ihrer großen Mehrheit Touristen aus Deutschland und Österreich, die einen 14 tägigen Aufenthalt in Kuba mit Varadero als Endpunkt geplant hatten, wurden verletzt.

Wie der Vizedirektor des Krankenhauses Camilo Cienfuegos, Dr. Leonel Albiza Sotomayor, der Presse mitteilte, wurden die Verletzten sofort evakuiert und von hoch qualifiziertem medizinischen Personal des wichtigsten Krankenhauses der Provinz Sancti Spiritus behandelt, wo sich auch führende Persönlichkeiten der Provinz einfanden.

Am Sonntag Nachmittag konnten 16 Verletzte, darunter 14 Touristen, bereits aus dem Krankenhaus entlassen werden. Sie sind jetzt in Rancho Hatuey in der Hauptstadt Sancti Spiritus untergebracht.