OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Die FAO hat in Kuba zusammen mit den Regierungsvertretungen Räume für den Austausch und das Erlernen der besten landwirtschaftlichen Praktiken gefördert. Foto: Ricardo López Hevia
Die FAO hat in Kuba zusammen mit den Regierungsvertretungen Räume für den Austausch und das Erlernen der besten landwirtschaftlichen Praktiken gefördert. Photo: Ricardo López Hevia

HOLGUÍN — Kuba nimmt seine Zusammenarbeit mit der Organisation der Vereinten Nationen für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) sehr ernst, versicherte ihr Vertreter in unserem Land, Theodor Friedrich.

Der Vertreter des internationalen Organismus stellte fest, dass die Insel die vorgeschlagenen Projekte eingehend analysiert und sie nach der Entscheidung, sie anzuwenden, auch einführt und weiter verfolgt.

Die Zusammenarbeit mit Kuba, die auf eine Geschichte guter Beziehungen zurückblicken kann, ist auf landwirtschaftliche Institute und sehr spezifische Vorhaben gerichtet gewesen, wie zum Beispiel die Anlage zur Produktion von Spirulina , die auch weiterhin sehr wichtig für die Nahrungsgüterindustrie ist.

Wie er ausführte, war es für die FAO ebenfalls zufriedenstellend, mit Einrichtungen zusammen gearbeitet zu haben, die sich mit Forschungen auf dem Gebiet der Fischerei, der Entwicklung der Forstwirtschaft und der Schweine- sowie Honigproduktion befassen.

„Gegenwärtig nutzen wir unsere Verbindungen, um die Kenntnisse kubanischer Experten für die Erweiterung der Zusammenarbeit Süd-Süd, insbesondere im Gebiet der Karibik, anzuwenden.“

Theodor Friedrich nahm in der Provinz Holguín an Expociencia teil, einem Event, das periodischen Charakter trägt und in dem Gebiet die Anwendung der Wissenschaft und Technologie in allen Wirtschaftsbereichen fördert und voranbringt. Bei dieser Gelegenheit hielt er einen Vortrag über Konservierende Bodenbearbeitung, die eine Reihe von Aktionen vorschlägt, um die bebaubaren Flächen des Planeten zu retten.

Friedrich, der tiefgreifende Kenntnisse zu diesem Thema hat, hob hervor, dass das mögliche Verschwinden der Flächen, die der Nahrungsmittelproduktion gewidmet sind, in den kommenden 60 Jahren Realität werden kann, wodurch sich die Probleme verschärfen, die der Klimawandel bereits aufwirft.