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Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen ist einer der größten Anliegen Photo: Tomada de Radio Angulo

HOLGUÍN – Die gewerkschaftliche Zugehörigkeit des nicht-staatlichen Sektors wächst langsam an und trägt zur Stärkung des Aktualisierungsprozesses des Wirtschaftsmodells bei.

Von den mehr als 22.300 Frauen und Männern, die, als sie sich als selbstständige Arbeiter registrierten, ohne irgendeine Anbindung an staatliche Einrichtungen waren, war es möglich, 81,5% von ihnen in den über 400 gewerkschaftlichen Sektionen zusammenzufassen.

Damit diese sich nun richtig vertreten fühlen, fördern die Organisationen an der Basis die Intensivierung der Auseinandersetzung mit jenen, die sich außerhalb der Gesetze bewegen, wie Fahrer, Fahrradtaxifahrer, fliegende Händler und andere, die keine Steuern zahlen.

Man kümmert sich aber auch um Schwierigkeiten die im Zusammenhang mit dem Erwerb von Ersatzteilen für Autos, Fahrräder und Lastwagen stehen, um den Zugang zu Orten, an den Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden können und ganz im allgemeinen um bessere Arbeitsbedingungen.

Man nutzt dabei die Erfahrungen der Sektoren Transport und Häfen, Tourismus, Nahrungsmittelindistrie und Öffentliche Verwaltung, die sich dadaurch ausgezeichnet haben, dass sie die selbstständigen Arbeiter genauso korrekt behandeln wie staatlichen.

Der Generalsekretär der Gewerkschaft in der Provinz Holguín, George Batista Pérez, betonte auch, dass die Mehrheit der selbständigen Arbeiter große menschliche Qualitäten aufwiesen und sofort reagierten, wenn man sich mit ihnen in Verbindung setze. Das bedeute aber nicht, dass man nicht Anstrengungen zu ihrer Schulung durchführen sollte. „Wir möchten, dass sie die Gesetze kennen, die sie schützen und die Rolle, die die Gewerkschaften in der Verteidigung ihrer Rechte einnehmen , ohne dass die Zahlung des Gewerkschaftsbeitrags oder des Beitrag zum Staatshaushalt durch steuerliche Verpflichtungen dabei vernachlässigt wird.“