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HOLGUIN – Trauer und Schmerz bilden Teil der unangenehmen Spur, die zwischen Januar und den ersten Tagen des Septembers die 438 Verkehrsunfälle in dieser Provinz hinterlassen haben, bei denen 32 Todesopfer und Verletzungen verschiedenster Art bei über 500 Personen zu beklagen waren.

Daten der Sekretärin der Kommission für Straßensicherheit in dem Gebiet, Adriais Gálvez Santana, zeigen außerdem Materialverluste auf, die sich bei Abschluss des ersten Halbjahrs auf mehr als 299.000 Peso beliefen.

Im Vergleich zu dem entsprechenden Zeitabschnitt aus dem Vorjahr, der mit 77 Toten als besonders unheilvoll angesehen werde, stelle dies eine Verminderung der Unfälle dar, mache aber zugleich deutlich, dass die Gesellschaft alles daransetzen müsse, deren Auslöser zu verringern, sagte die Beamtin.

Die Analysen, die nach jedem Unfall von den Sachverständigen des Innenministeriums (Minint) und anderen zuständigen Gremien durchgeführt werden, haben Regelverstöße der Fahrer in den Vordergrund gerückt, unter denen die Missachtung der Vorfahrt der häufigste ist.

Gleichermaßen wirken sich Unaufmerksamkeit beim Steuern der Fahrzeuge, Fahren trotz technischer Defekte, Geschwindigkeitsüberschreitung, unsachgemäßes Überholen und Fahren unter Alkoholeinfluss negativ aus.

Obwohl die Verkehrsunfälle ein generelles Übel in der Provinz Holguin darstellen, sind laut Adriais Gálvez überwiegend der private Sektor und der des Tourismusministeriums sowie des Verkehrsministeriums betroffen.

Um die Situation zu verbessern, so fügte sie hinzu, würden die vereinten Anstrengungen des Minint und der Inspektionsstellen nötig sein, die auf Bildungsinitiativen für Fahrer wie auch für Fußgänger drängten.

„Auch legt man einen Schwerpunkt auf die technische Kontrolle der Verkehrsmittel. Man hat zum Beispiel gute Erfahrungen damit gemacht, Lastwagen und Omnibusse, die während der Sommermonate zu den Stränden fahren, zusätzlichen Kontrollen zu unterwerfen. Wir sind sicher, dass diese Praxis dazu beigetragen hat, Unfälle zu vermeiden, in die viele Menschen verwickelt gewesen wären.“

Die Offensive zum Zwecke der Erhöhung der Verkehrserziehung erstreckt sich auf die Transportbasen, wohin Spezialisten kommen werden, um Konferenzen abzuhalten und Berichte mit Informationen und Ratschlägen vorzustellen; außerdem, um den Fahrern zu empfehlen, ihre Kenntnis der Verkehrsregeln mal wieder aufzufrischen.