OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Von den 170.000 Studenten, die für das Studienjahr 2015/16 an Hochschulen immatrikuliert sind, befinden sich etwa 33.000 Studienanfänger Photo: Yander Zamora

Ein Schuljahr zu beginnen, das durch die Qualität der interaktiven Prozesse zwischen Lehrenden und Lernenden und durch die Strenge der Arbeit geprägt ist, sind die Spezialisten der Hochschulbildung aufgerufen, die am kommenden 1. September das Studienjahr für 170.000 Immatrikulierte einleiten werden.

Bei einem Treffen am gestrigen Donnerstag, an dem Olga Lidia Tapia, Mitglied des Sekretariats des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei, Rodolfo Alarcón Ortiz, Titular des Sektors, und Vizeminister sowie Rektoren der Institutionen teilnahmen, die dieses Niveau an Bildung im Land gewährleisten, erfuhr man, dass es annähernd 33.000 Neuanfänger gibt und 15.000 Dozenten, die sie in die Hörsäle eingliedern werden.

Obwohl die bibliografischen Materialien und sonstiger Schulbedarf bereit stehen, gibt es noch Schwierigkeiten in Fragen des Transports, der Infrastruktur, des Mobiliars, der Konnektivität und des Druckerverbrauchsmaterials.

In diesem Zusammenhang wies Alarcón Ortiz darauf hin, dass, wenn auch der Zustand der Gebäude und der Ausrüstung noch Wünsche offen lasse, man seit der Verabschiedung der Politik zur Wiedergewinnung der Infrastruktur und der Ressourcen der Hochschulbildung im Ministerrat (im Dezember 2013) allmählich Fortschritte gemacht habe.

Miriam Alpizar, Vizeministerin des Bereichs, erklärte, dass bis zu diesem Zeitpunkt des Jahres 20 Millionen Pesos für den Erhalt der Einrichtungen ausgegeben worden seien, vor allem an den Universitäten von Holguin, Cienfuegos, Santiago de Cuba, Camagüey, Ciego de Àvila, Villa Clara, Havanna, im Höheren Politechnischen Institut José Antonio Echeverría und an der Universität für Informationswissenschaften.

Außerdem sagte er, dass man in diesem Studienjahr Ausrüstung für Labors, Sprache, Wissenschaft und Technik sowie Verkehrsmittel importieren werde, die dazu beitragen würden, die schwierige Situation in diesem Bereich zu lindern.

Die Rektoren der Hochschulbildungszentren, die sich in diesem Studienjahr in den Integrationsprozess eingegliedert haben (Pinar del Río, Villa Clara, Las Tunas, Granma, Holguin und Santiago de Cuba), etwas, das im September 2012 als Experiment begonnen wurde und nach Studien des Ministeriums für Hochschulbildung auf einem guten Weg ist, klagten am meisten über Probleme, unter ihnen solche organisatorischer und struktureller Natur, die Ungleichheit der Bedingungen zwischen den verschiedenen Studienorten u. ä, die sukzessive gelöst werden müssten.

„Der wichtigste Prozess findet in unseren eigenen Köpfen statt, in unserer Art zu denken und zu handeln. Es liegt an uns, den Dingen, die wir tun, den Qualitätsstempel aufzudrücken“, schloss Olga Lidia Tapia.