OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Am Mittwoch debattierten im Rahmen des Jugendforums „Die Jugend und das Amerika, das wir wünschen“ Studenten, Landarbeiter, Intellektuelle, Künstler, selbstständige Arbeiter, Führungsmitglieder von Jugendorganisationen und andere über die Realität in Kuba und den Ländern Amerikas, wie sie sich aus der Perspektive der Jugend darstellt, um die Erfahrungen dieser Debatte auf dem Jugendforum weiterzugeben, das für den 8., 9. und 10. April in Panama vorgesehen ist.

Photo: Juvenal Balán

Sie hoben die historische Bedeutung der Proklamation hervor, die auf dem 2. Celac-Gipfel in Havanna verabschiedet wurde und Lateinamerika und die Karibik zur Friedenszone erklärt. Sie machten deutlich, dass ohne Frieden, Zusammenarbeit und gegenseitigen Respekt unter den Ländern es unmöglich sei, bei der nachhaltigen Entwicklung voranzukommen.

Sie sprachen sich für die Verteidigung der Souveränität und Unabhängigkeit Kubas aus und forderten dazu auf, das Recht des kubanischen Volkes anzuerkennen, das politische, soziale und wirtschaftliche System aufzubauen, für das es sich in freier Abstimmung entschieden hat.

Sie traten dafür ein, die Legitimität der kubanischen Zivilgesellschaft anzuerkennen.

Sie betonten, dass die Gewährleistung der wahren Würde des Menschen oberstes Gesetz und wichtigste Mission der Kubaner sei.

In einem Forum über Bürgerrechte und Rechtssicherheit wurden die Menschenrechte hervorgehoben, die jeder Kubaner und jede Kubanerin genießen. Dazu gehören das Recht auf vollständigen und unentgeltlichen Zugang zu Gesundheit und Erziehung, das Recht auf einen Arbeitsplatz, auf Information, auf Schutz, auf Gleichheit der Rasse und Geschlechter und auf das Wissen, das es erlaubt, diese Rechte zu bewahren. Es wurde betont, wie wichtig es sei, die Gesetze, den Justizapparat und die Verfassung zu kennen.

Ein anderes Forum behandelte die Themen Umwelt, Energie und Nachhaltige Entwicklung. Darin ging es um die Nutzung der erneuerbaren Energie in Kuba und die Konsequenzen, die sich aus dem Verhalten des Menschen gegenüber der Umwelt ergeben. Die Jugendlichen stellten fest, wie wichtig ihre eigene Mitarbeit im Bereich des Umweltschutzes ist, um die verabschiedeten politischen Maßnahmen zur Reduzierung der Umweltschäden umzusetzen. Sie betonten auch die Rolle der Erziehung und die Wichtigkeit, die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung auf dem Gebiet einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wobei die Medien eine wichtige Rolle spielen würden.

Ein weiteres Thema war die demokratische Governance und die Mitwirkung der Bürger. Dort wies unter anderem die Journalistin der Nationalversammlung Jessica Domínguez darauf hin, wie wichtig es sei, der politischen Kultur Impulse zu geben, um partizipative Prozesse unter den Jugendlichen in Gang zu setzen und die Nutzung der modernen Technologien zu fördern. Das zusammen eröffne den Jugendlichen andere und vielfältigere Möglichkeiten, sich für eine aktive Teilnahme zu mobilisieren und zu organisieren.