OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Insgesamt 312.359 Besucher, etwa 1.400 mehr als im Vorjahr besuchten die verschiedenen Messeeinrichtungen. Photo: Juvenal Balán

Auch wenn gestern die Buchmesse in Havanna offiziell mit einer Feier im Nicolás Guillén Saal der Cabaña beendet wurde, geht das Fest des Buches, auch in Havanna, noch weiter, wenn man die Veranstaltungen mit einbezieht, die im Februar noch im Pavillon Cuba der Hauptstadt stattfinden.

Im Monat März werden schrittweise die Provinzen Pinar del Rio, Mayabeque, Matanzas, Ciego de Avila, Holguín und Villa Clara ihren Anteil der Buchmesse haben, während im April Artemisa, Las Tunas, Sancti Spiritus, Camagüey, Granma, Guantánamo und Cienfuegos an der Reihe sind. Zwischen dem 22. und 26. April werden die Insel der Jugend und Santiago de Cuba den Abschluss bilden. Insgesmat 312.359 Besucher, ungefähr 1.400 mehr als im Vorjahr, kamen zu den verschiedenen Messeeinrichtungen und kauften mehr als 428.000 Exemplare. Bemerkenswert war auch, dass über zwei Millionen Mal Nachrichten angeklickt wurden, die mit der Messe zu tun hatten und von Teams von Cubaliteraria und Claustrofobia mit Unterstützung des Zentrums für Informatikdienste und Multimedia des Außenministeriums in die sozialen Netze gestellt worden waren.

Unter den Ständen der Messe erhielt der des Verlags „En Vivo“ des Kubanischen Rundfunk- und Fernsehinstituts (ICRT) wegen seiner exzellenten Raumgestaltung und Graphik den ersten Preis; der zweite ging an die Verlage „Vigía“ aus Matanzas und „Cuadernos Papiro“ aus Holguín unter denen der nicht modularen Kategorie.

In der modularen Kategorie ging der erste Platz an den Verlag des Zentrums für Martianische Studien und der zweite an „Ediciones Unión“ sowie an das System der Vereinten Nationen in Kuba. Das Schlusswort sprach die Präsidentin des kubanischen Buchinstituts Zuleica Romay, die in ihrer Rede die Zufriedenheit der Besucher wegen der Herabsetzung des Durchschnittspreises der verkauften Bücher hervorhob und sie berichtete, dass die meistverkauften Bücher solche über Naturwissenschaften, Geschichte, Sprache, Kochkunst, heimische Flora und Fauna, antike Städte, Gesundheit und Familie und Indien seien.

Auch Klassiker der Weltliteratur und Bücher zum Ausmalen gehörten dazu. Romay erinnerte daran, dass 2016 das 25. Jubiläum der Buchmesse gefeiert werden wird. Das bedeute die Verpflichtung, die Buchmesse noch besser zu gestalten, so dass sie noch mehr die Erwartungen der Leser erfülle.