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Teresa Amarelles spricht mit Mitgliedern des FMC aus Imias. Photo: Jorge Luis Merencio

IMIAS, Guantánamo – Teresa Amarelle Boué, Mitglied des Politbüros und Vorsitzende des kubanischen Frauenverbandes FMC war bei der Veranstaltung in Imias anwesend, bei der die Frauen dieser Ortschaft die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade verurteilten, die die Regierung der Vereinigten Staaten seit mehr als 50 Jahren gegen Kuba aufrechterhält.

„Wir Frauen aus Imias fordern ein Ende dieses Zustands des Völkermords und die Rückgabe des Gebiets, das unrechtmäßigerweise durch die Marinebasis Guantanamo besetzt ist“, sagte die im Kreisvorstand dieser Organisation tätige Beitelvis Cantillo Moreira.

Die Achtklässlerin Keila Labañino Verdecia sprach im Namen der Jugendlichen des FMC und umriss die schweren Schäden, die die Blockade beim kubanischenVolk und bei der Entwicklung des Landes hinterlassen hat und sie forderte daher vom Präsidenten Obama oder dessen Nachfolger den Respekt vor den Söhnen und Töchtern dieses Landes, die die Zukunft ihres freien Vaterlandes ohne Einmischung von außen aufbauen wollen.

Photo: Jorge Luis Merencio

„Die Männer und Frauen aus Guanatanamo sind Zeugen, wie das Imperium und dessen Handlanger die mit dem Hurrikan Matthew in Verbindung stehenden Fakten verfälscht haben, indem sie versuchten, die Anstrengungen der kubanischen Regierung und die Tatsache, dass die Regierungsführung sich bei den von dieser Naturkatastrophe betroffenen Menschen aufhielt, zu verunglimpfen“, betonte Amarelle Boué, die in Imias eintraf, nachdem sie vorher die Kreise Maisi und Baracoa besucht hatte.

In diesen Gebieten unterhielt sich die FMC Vorsitzende mit den vom Hurrikan betroffenen Bewohnern und insbesondere mit den Familien, die ihre Wohnungen in Zentren des Schutzes oder in Schulen verwandelten, um die Fortsetzung des Unterrichts zu gewährleisten.

„In den Orten, die wir besuchten, trafen wir auf ein Volk, das sich mit absolutem Vertrauen in die Revolution an den Wiederaufbau macht“, sagte Amarelle Boué.