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Bauern des Gebiets um Camalote legten zu Ehren von Sabino Pupo Milián anlässlich des 68. Jahrestages seiner Ermordung ein Blumengebinde nieder. Photo: Miguel Febles Hernández

CAMALOTE, Camagüey – „Es gibt nicht genügend Geld, um die Scham eines Bauern zu bezahlen“ war die schroffe Antwort, die Sabino Pupo zum Tode verurteilte. Dieses Verbrechen wurde vor 68 Jahren von den Handlangern der US-Gesellschaft Manatí Sugar Company begangen.

Wie an jedem 20. Oktober so pilgerten auch in diesem Jahr die Bewohner dieses Gebiets, das bäuerlich geprägt ist, zu dem Friedhof, auf dem die Überreste des herausragenden Bauernführers aufbewahrt werden, um des Mannes zu gedenken, der die Ehre und die Würde verteidigte und nicht Verrat an den Interessen der Besitzlosen und Ausgebeuteten beging.

„Deswegen dürfen wir niemals die Geschichte vergessen“, warnte Gustavo Pupo Pupo, einer seiner elf Söhne, der bereits 83 Jahre alt ist, die Anwesenden. „Wir haben die ganze Zeit im Elend gelebt und nur durch die Revolution sind wir zu Menschen geworden, zu Herren über unser Leben und über unser Schicksal.“

In deutlicher Anspielung auf die verborgenen Absichten der Regierung der Vereinigten Staaten, sich in die inneren Angelegenheiten des Landes einzumischen, um Veränderungen zu ihren Gunsten zu erreichen, sagte der Bauernveteran emphatisch: „Nicht alles, was glänz ist Gold. Kein patriotischer Bauer soll sich von Vorhaben kaufen und täuschen lassen, die uns spalten.“

Bauern des Gebiets um Camalote legten zu Ehren von Sabino Pupo Milián anlässlich des 68. Jahrestages seiner Ermordung ein Blumengebinde nieder. Photo: Miguel Febles Hernández

Yudelmi Peña Díaz, eine junge Bäuerin aus Camalote, meinte, dass diese Art von Aktionen „anstatt uns zu spalten, uns noch mehr stärken“, eine Ansicht, die auch Wilmer Saute Sánchez von der Kooperative Juan Pantoja teilte, der sagte, die beste Antwort darauf sei, täglich mit großem Einsatz zu arbeiten.

„Wenn sie ehrlich den kubanischenh Bauern helfen wollen“, sagte der Vorsitzende der Kooperative Raúl Hernández, Ernesto Cancino Labrada, „müssen sie einfach die Blockade aufheben und nicht Maßnahmen von geringer Reichweite erlassen, die nicht den Kern des wahren Problems treffen“.

Zum Schluss der Ehrung für Sabino Pupo Milián sagte die Vorsitzende des Kleinbauernverbandes (ANAP) der Provinz, Hayda Díaz Figueredo, dass die Bauern dank der Revolution studieren konnten und sehr wohl zu unterscheiden wüssten, was wirklich hinter der Politik der Vereinigten Staaten stecke.

„Kuba gehört den Kubanern und das Modell, das wir aufbauen basiert auf den Idealen von Martí und Fidel. Mit allen Einschränkungen, die uns auferlegt werden, kämpfen wir weiter für die Entwicklung des Landes, aber wir verhandeln niemals unsere heiligsten Werte und Prinzipien“.