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CAIBARIÉN, Villa Clara.— Dem Genie Fidels verdankt Kuba das touristische Zentrum Jardines del Rey, wo sich die nördlich gelegenen Cayos von Villa Clara befinden, wo in dieser Woche die 38. Internationale Tourismusmesse Fitcuba 2018 stattfindet.

Dank seiner außerordentlichen strategischen Sicht konnte der historische Führer der Revolution inmitten der Widrigkeiten der Sonderperiode erkennen, dass sich dort die wichtigsten Einnahmequellen für unsere Ökonomie befinden. Damals hatten dies viele wegen der schwierigen und kostspieligen damit verbundenen Baumaßnahmen als Utopie abgetan.

Aber wie schon so viele Male zuvor setzte der Comandante en Jefe, für den nichts unmöglich war, den Traum fort. Er wies dem Kontingent von Las Villas, das den Pedraplén Caibarién-Cayo Santa María erbaute, ohne den man nicht mit der Errichtung von Hotels und der übrigen Infrastruktur hätte beginnen können, seine Arbeit aufzunehmen.

Fidel, bei einem seiner Besuche am Pedraplén. Foto: Archiv von Vanguardia. Foto: Archivo

Es war am 12. September 1989, bei einem Besuch der Cayos im Nordosten des Territoriums, als Fidel die erste Brigade anwies, mit der Arbeit an jenem Projekt zu beginnen. Am 15. Dezember 1989 warf er den ersten Stein ins Meer und damit begann etwas, das viele als eine Heldentat bezeichneten, welche das Land an die 85 Millionen Pesos kostete.

Der Pedraplén, der die Cayos Las Brujas, Ensenachos und Santa María und auch die Inselchen Cobos, Fragoso, Majá, Francés, Las Picúas und Español de Adentro miteinander verbindet, wurde zehn Jahre später fertiggestellt. Man sagt, dass mit der Anzahl der Fahrten, die notwendig waren, um die Steine auf diesen 48 km Meer abzuladen, man 650 Mal den Äquator hätte umrunden können.

Um die Flora und die Fauna des Gebiets nicht zu beeinträchtigen, wurden über 40 Brücken mit vor Ort angefertigtem Beton und vorgefertigten Teilen errichtet, unter denen die über den Canal de los Barcos am meisten hervorsticht, die mit 350 Metern Länge größte Brücke des Landes, die mitten ins Meer gebaut wurde.

EIN PARADIES IM NÖRDLICHEN ZENTRUM KUBAS

Am 16. Dezember 1999 wurden der Flughafen und der Flughafenterminal des Cayos Las Brujas eingeweiht. Außerdem begann das erste in Punta Periquillo für den internationalen Tourismus errichtete Hotel mit 24 Häuschen und einem Restaurant seine Dienste. Das war der Anfang einer rasanten Entwicklung der nördlichen Cayos von Villa Clara.

Diesem Hotel folgten andere in Cayo Santa María, wo 2001 das Hotel Sol Cayo Santa María mit 300 Zimmern entstand, wie Orestes Chaviano Rojas, der Delegierte des Unternehmens Gaviota für dieses Gebiet sagte, der weiter ausführte, dass in diesem Cayo jetzt bereits 12 Einrichtungen und insgesamt 8.772 Zimmern genutzt würden.

Auch in Cayo Ensenachos, wo sich einer der schönsten Strände der Welt befindet, wurde das Hotel Iberostar Ensenachos gebaut, das über 506 Zimmer und außerordentlichen Komfort verfügt. Dort fanden so wichtige Events wie der erste Kuba-Venezuela Gipfel am 25. und 26. Juli 2010 statt.

Bis Cayo Las Brujas reichte der Investitionsprozess mit dem vier Hotels mit insgesamt 1.267 Zimmern gebaut wurden.Insgesamt gibt es heute in den nördlichen Cayos von Villa Clara 10.545 Zimmer, die für den internationalen und nationalen Tourismus genutzt werden.

Um die Bedürfnisse derer zu befriedigen, die diese Gebeite besuchen, wurde eine breite Infrastruktur außerhalb des Hotelbereiches geschaffen, wozu unter anderem Optionen wie ein Delphinarium gehören, die Shows mit Meeresbewohnern anbieten und gemeinsames Baden mit Delphinen“, erklärte Chaviano Rojas.

Auch steht den Kunden eine Marina zu Verfügung, die Ausfahrten in Jachten und Katamaranen anbietet, außerdem Ausflüge zum Tauchen und Fischen. Eine andere Möglichkeit, die der Tourist hat, der die Cayos von Villa Clara besucht, besteht darin, drei besondere Orte zu genießen – Las Terrazas – zwischen den Hotel Ocean Casa del Mar und Valtenín Perla Blanca gelegen, La Estrella und Las Dunas.

STETIGES WACHSTUM DER HOTELKAPAZITÄT DES LANDES

- Kuba verfügt aktuell über 68.000 Zimmer, um der Nachfrage des nationalen und internationalen Tourismus nachzukommen, eine Zahl, die in den nächsten Jahren noch anwachsen wird, bis man die 103.000 erreicht, die im Plan für wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes bis 2030 vorgesehen sind, wie der erste Vizeminister des Tourismusministeriums Alexis Trujillo Morejón erklärte.

- In den letzten Jahren wuchs die Zahl in in den wichtigsten Tourismuszentren des Landes in einem durchschnittlichen Rhythmus von 3000 Zimmern an: in Varadero, Havanna, Villa Clara, Ciego de Ávila und Holguín. Ziel ist, 5000 Zimmer pro Jahr zu erreichen, um der wachsenden Nachfrage für das Reiseziel Kuba begegnen zu können.

- Dazu gehört die Ankündigung, in diesem Jahr mit dem Bau des höchsten Hotels in Havanna zu beginnen, das 42 Stockwerke und 565 Zimmer haben wird, Das Fünf Sterne Hotel wird mit 100% kubanischem Kapital gebaut.

- Fitcuba 2018 ist laut Alexis Trujillo eine Gelegenheit Reiseveranstaltern, Journalisten und Leitern der Tourismusbranche der Welt die Qualität und Verschiedenartigkeit des kubanischen touristischen Produkts zu zeigen, das, wie er sagte, eines der anerkanntesten und sichersten der Welt sei.