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VARADERO – Nach Behebung der von Hurrikan Irma verursachten Schäden sind im Hauptanziehungsort Kubas im Hinblick auf Sonne und Strand 21.233 Zimmer bereit für die Hauptsaison

„Heute sind wir, was die Bedingungen von Hotels und Infrastruktur angeht, besser dran als jemals zuvor“, versicherte Ivis Fernández Peña, Vertreterin des Tourismusministeriums in der Provinz Matanzas, nach ihrer Information, dass nun im Badeort 52 Hotels betrieben würden, alle mit verbessertem Komfort. Die Wiederherstellung sei ein Erfolg auf ganzer Linie gewesen und die Hotels seien wunderschön, sagte sie.

Die Managerin erinnerte daran, dass während des Durchzugs des Hurrikans Irma kein einziger der auf der Halbinsel übernachtenden Touristen und Arbeiter verletzt worden sei.

Sie wies darauf hin, dass die hauptsächlichen Schäden am Playa Azul nur an leichten Abdeckungen entstanden seien, an Intarsien, Blumenkästen, falschen Decken und Glas. All dies sei inzwischen wieder in Ordnung.

Sie pries das Engagement der über 2.000 Arbeiter, die die Aufräumungs- und Wiederherstellungsarbeiten durchgeführt und in kurzer Zeit dem Touristenmagneten seinen Glanz zurückgegeben hätten, aktiv unterstützt von Kollektiven aller Einrichtungen.

Neben anderen Organismen und Firmen erwähnte sie die Anstrengungen des Unternehmens für Touristische Dienstleistungen (Emprestur), des Bauministeriums (Micons), des Kubanischen Fonds für Kulturelle Güter, der landwirtschaftlichen und in besonderer Weise der forstwirtschaftlichen Einheiten.

Andere prioritäre Aufgaben hingen z.B. mit der Umlagerung des Sandes auf zwei Strandabschnitten und der Wiederaufforstung zur Stabilisierung der Dünen zusammen.

Die höchste Repräsentantin von Mintur auf dem Territorium erklärte, dass gleichzeitig mit den Bauarbeiten eine Reihe von Verbesserungen in den Einrichtungen durchgeführt worden seien und die Umsetzung des Investitionsprogramms weitergehe, das im ersten Trimester des kommenden Jahres seinen Höhepunkt mit einer Bierbrauerei, Verfeinerungen im Haus des Rums, dem Bau des Hotels Internacional und einem neuen touristischen Produkt, dem Café Bohemio, haben werde.  

Als führende Emissionsmärkte nannte sie Kanada, Deutschland und Frankreich, gefolgt vom Vereinigten Königreich und Russland.