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CAMAGÜEY - Der Investitionsprozess auf der nördlichen Inselkette, der rund 20.000 Hotelzimmer vorsieht, ragt unter den konstruktiven Projekten für den Tourismus in dieser kubanischen Region hervor. Die Arbeiten zur Errichtung der Anlage Quebrada 17, die Anfang 2018 übergeben werden soll, gehören zu einem Programm, das sich auf die Inseln Cruz-, Guajaba- und Sabina erstreckt, die sich im Sabana-Camagüey-Archipel befinden, dem größten Sandinseln-System der Karibik.

Mit dem Ziel, dieses rund 390 Quadratkilometer große Gebiet mit Korallenriffen und schönen Stränden touristisch zu nutzen, ist vorgesehen, dass Einrichtungen wie Quebrada 17 gemäß Vereinbarungen mit mehreren Reiseveranstaltern und Reisebüros Besucher aus verschiedenen Regionen des Planeten aufnehmen.

Die Infrastruktur dieses Hotels wird zwei Wohnbereiche mit jeweils sechs Bungalows und einem Hauptgebäude sowie gemeinsame Einrichtungen wie Ranches, Fitnesscenter, Theater und Schwimmbäder umfassen, sagte Didier Álvarez, Generalkoordinator des Projekts.

Der Ingenieur des Bauunternehmens für den Tourismus (ECOT), verantwortlich für die Umsetzung des Tourismus Entwicklungsplan für die nördlich Inselkette, erklärte, dass die Umsetzung dieses Plans die touristische Entwicklung Camagüeys einleite.

Der bis 2030 abgesteckte Plan sieht auch den Bau von Gebäuden in nahe gelegenen Städten sowie Dämmen und Brücken vor, um den Zugang zu den touristischen Einrichtungen zu erleichtern.

Mehr als 2.500 kleine Inseln bilden den 465 km langen Archipel Sabana-Camagüey, von denen Cayo Coco, Cayo Guillermo, Cayo Paredón und Cayo Antón Chico von besonderem Interesse für die touristische Entwicklung Kubas sind. (PL)