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La Cabaña hat sich in das Ausstellungsgelände der FITCuba 2016 verwandelt. Photo: Jose M. Correa

Die Tourismusvertreterin von Havanna, Xonia Beltrán, nutzte den zweiten Tag des wichtigsten inländischen Events der sogenannten Freizeitindustrie, um die schönsten touristischen Ziele der Hauptstadt aufzuzeigen.
Havanna, das zu den beliebtesten Anlaufstellen der Karibik gehört, besitzt das wichtigste Eintrittstor des Landes. Beltrán betonte, dass 74% aller Kubabesucher über den Internationalen Flughafen José Martí einreisen. Im Jahr 2015 wären dort über 1,68 Millionen Besucher empfangen worden, die hauptsächlich aus den Vereinigten Staaten, Frankreich, Italien, Mexiko, Spanien, dem Vereinigten Königreich und Deutschland gekommen seien.
Sie hob das Potenzial Havannas hervor, große Events durchzuführen und betonte die kulturellen, historischen und wissenschaftlichen Werte der Stadt, die als erstes kulturelles Reisziel des Landes gilt.
Gleichzeitig verfüge Havanna als zweites touristisches Reiseziel über 11.309 Hotelzimmer, was 20% aller in ganz Kuba vorhandenen Hotelzimmer entspricht. Hinzu kommen fast zweitausend Wohnungen und 4.700 privat vermietete Zimmer, die die Optionen zur Unterbringung ergänzen, sagte Beltrán.
Sie gestand jedoch ein, dass die Kapazitäten noch unzureichend seien, weil die Nachfrage ständig wachse. Deswegen sei es wichtig bei der sofortigen Wiedergewinnung bereits existierender Hoteleinrichtungen, beim Anstieg neuer privat vermieteter Zimmer und einem Prozess der Kategorisierung und Klassifizierung der Einrichtungen voranzukommen.
Nachdem sie die Vorzüglichkeit von Hotels wie des Nacionals, des Rivieras und des Inglaterras hervorgehoben hatte, sagte Beltrán, dass man für die kommende Winterperiode über 1.400 zurückgewonnene und umgestaltete Zimmer verfügen werde und allmählich an die zwanzig Hotels eingliedern würde.
Außerdem sei der Bau von Hoteleinrichtungen in der Nähe des Flughafens und des Hafenterminals, die Verstärkung des Kreuzfahrtschiffbetriebs, die Entwicklung des Küstenbereichs und ein Golfplatz in Bello Monte vorgesehen.
Bezüglich der privaten Geschäfte sagte Beltrán, dass bereits 400 Restaurants oder Paladare existierten, von denen einige mit Reiseagenturen in Verbindung stünden, die Ausflüge und Rundreisen organisierten und zur Wiedergewinnung der typisch kubanischen Küche beitragen würden.
Sie wies auch auf die Festungsanlagen, die Strände im Osten der Stadt und die grüne Lunge des Metropolitano Parks als touristische Ziele Havannas hin.