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Die Diskuswerferin Denia Caballero gewann die erste kubanische Medaille in der Leichtathletik. Photo: Morejón, Roberto

RIO DE JANEIRO – Kuba hat gestern den elften Wettkampftag mit acht Medaillen abgeschlossen, wobei zu den bereits vorhandenen zwei Goldmedaillen, einer silbernen und drei bronzenen noch die Silbermedaille des Ringers im griechisch-römischen Stil Yasmani Lugo in der Gewichtsklasse 98kg und die bronzene der Weltmeisterin im Diskuswurf Denia Caballero hinzukam.

Mit dem zweiten Platz von Lugo beim Ringen im griechisch-römischen Stil führt diese Disziplin zum ersten Mal bei Ereignissen dieser Art den Medaillenspiegel an. Aber das eigentlich Herausragende dabei war die Effektivität. Von den fünf Teilnehmern, die Kuba in dieser Disziplin nach Rio entsandte, erreichte drei das Finale und sie gewannen zwei Goldmedaillen.

Der Kunstturner Manrique Larduet trat trotz seiner Verletzung an und erreichte das Finale im Barren und am Reck, aber er konnte seinen Traum von einer Medaille nicht erfüllen. Beim ersten Gerät verwies ihn ein kleiner Fehler auf den fünften Platz und beim zweiten prämierte die Jury eine Ausführung nicht, die augenscheinlich über der Note des Drittplatzierten lag.

Photo: Ricardo López Hevia

Auch die Radrennfahrerin Marlies Mejías kam nicht auf das Treppchen.

Heute wird nur ein Boxer des kubanischen Teams kämpfen, von dem nur noch vier übrig geblieben sind, während die Zehnkämpfer Leonel Suárez und Yordani García die ersten der fünf Disziplinen absolieren werden. Roberto Skyers ist beim Halbfinale der 200 m an einem Tag, an dem es kaum wahrscheinlich ist, dass der Medaillenspiegel wächst.