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Denia Caballero wird versuchen die Tradition der kubanischen Diskuswerferinnen aufrecht zu erhalten, besonders die von Yarelis Barrios mit zwei Goldmedaillen. Photo: Ricardo López Hevia

Denia Caballero ist 2016 nicht die gleiche Diskuswerferin gewesen, die noch vor einem Jahr, als sie zur Weltmeisterin gekürt wurde, Respekt einflößte. Aber ihr starker Wille hat es möglich gemacht, bei den Olympischen Spielen in Rio, wo sie von einer Bursitis geplagt ankam, eine Bronzemedaille herauszuholen.

Trotz der Verletzung kämpfte sich die Kubanerin am Montag Abend durch den strömenden Regen, um ihre Klassifizierung für das Finale zu erreichen. Beim Kampf um die Medaillen am Dienstag Morgen gelang ihr bei ihrem dritten Versuch ein Wurf von 65.34 Metern und damit sicherte sie sich den dritten Platz nach der Stardiskuswerferin aus Kroatien Sandra Perkovic (69.21) und der französischen Veteranin Melina Robert.Michon (66.73).

Kurz zuvor hatte Yarisley Silva die erforderliche Höhe für die Klassifizierung im Stabhochsprung erreicht. Dies gelang ebenso der Griechin Ekatherina Stefanidi, der Britin Holly Bradshaw, den Deutschen Lisa Ryzih und Martina Strutz, der US-Amerikanerin Jennifer Suhr und der Neuseeländerin Eliza McCartney.

Die große Überraschung war, dass die Brasilianerin Fabiana Muhr in drei Versuchen die erforderliche Höhe von 4.55 nicht erreichte. Auch Yarisley scheiterte in ihrem ersten Versuch über 4.45, machte die Lage mit zwei weiteren Fehlversuchen kompliziert , bis sie schließlich in ihrem letzten Versuch die 6.60 mit großem Abstand zur Stange übersprang.