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RIO DE JANEIRO.— Auch wenn der Kampf nicht so verlief, wie er gedacht hatte, ist Joahnys Argilagos doch froh darüber, der erste erfolgreiche Boxer der kubanischen Delegation zu sein.
„Ich habe Galai Yafal genau studiert und wusste, wenn ich seine unorganisierten Eingangsschläge zuließe, die Sache brenzlig werden könnte. Denn damit hatte er mich im Finale der Weltserie in diesem Jahr in Usbekistan, in dem die Domadores schließlich Gold gewannen, 3:0 besiegt“, sagte der Kubaner 15 Minuten nach seinem Kampf.
Das Urteil 2-1 (29-28, 29-28, 28-29) machte den Weg für den Kubaner frei das Turnier fortzuführen, nachdem er in der zweiten Runde sein bestes Boxen gezeigt hatte. Er wich wiederholt zurück, vermied den Ansturm des Gegners, um dann zu Gegenschlägen gegen Körper und Gesicht des Gegeners mit seiner Rechten und seiner Linken auszuholen.
„In der ersten Runde habe ich etwas geschlafen, während Galai mit aller Kraft anstürmte, in der Absicht mich zu ermüden, aber ich wusste, wenn ich mich durch den Ring treiben ließ, sich meine Chancen erhöhten“, sagte Argilagos.
Der nächste Kampf des Kubaners wird am Mittwoch sein, wenn er im Viertelfinale auf Peter Mungai Warui aus Kenia trifft, der den Chinesen Liu Bin, den Zweiten der Jugendweltmeisterschaft, 2:1 bezwang.
Heute wird Erislandy Savón (91) versuchen gegen den Briten Lawrence Okolie, den er bei der Weltserie in der ersten Runde durch K.O. bezwungen hatte, den zweiten kubanischen Sieg einzufahren.